Elektromobilität KIT startet Linienbetrieb mit Wasserstoffbussen

Eröffneten die Wasserstoff-Tankstelle am KIT: Helmfried Meinel, Ministerialdirektor im baden-württembergischen Umweltministerium (links) und KIT-Vizepräsident Dr. Peter Fritz (rechts) (Foto: Sandra Göttisheim). Eröffneten die Wasserstoff-Tankstelle am KIT: Helmfried Meinel, Ministerialdirektor im baden-württembergischen Umweltministerium (links) und KIT-Vizepräsident Dr. Peter Fritz (rechts).
Eröffneten die Wasserstoff-Tankstelle am KIT: Helmfried Meinel, Ministerialdirektor im baden-württembergischen Umweltministerium (links) und KIT-Vizepräsident Dr. Peter Fritz (rechts).

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT)hat auf seinem Campus (Campus Nord)eine Wasserstoff-Tankstelle in Betrieb genommen, die unter anderem zwei Brennstoffzellenbusse versorgt. Diese sind ab sofort im Shuttle-Service zwischen den KIT-Standorten in Betrieb.

Die neue Tankstelle kann 80 kg Wasserstoff pro Tag abgeben – das entspricht etwa drei Busbetankungen – und gehört damit zu den Wasserstoff-Tankstellen mit der höchsten Abgabemenge in Süddeutschland. Eine Betankung dauert derzeit etwa 20 Minuten. Der KIT-H2-Shuttle wird zwischen den KIT-Standorten Campus Nord und Campus Süd pendeln. Er löst damit die bislang auf dieser Linie eingesetzten Dieselbusse ab. Ab 12. Juni ist auch der Campus Ost (Mobilität und Innovation) an die Linie angebunden. Beschäftigte und Studierende des KIT können den Service weiterhin kostenlos nutzen.

An Technologien zum Herstellen, Speichern und Nutzen von Wasserstoff arbeiten am KIT derzeit rund 80 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen. Dabei geht es unter anderem um Speichermaterialien sowie um Verfahrens-, System- und Sicherheitstechnik. Das KIT setzt dabei auf einen systemischen Ansatz - die untersuchten Aspekte bilden die gesamte Kette der Energiewandlung ab: von der Primärenergie über die Produktionsverfahren bis zum direkten Einsatz in der Mobilität.

Das Vorhaben des KIT wurde vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg mit über 3,2 Millionen Euro gefördert.