Kabelloses Laden Karabag stellt serienreife induktive Ladesäule vor

Karabag entwickelte zusammen mit Paule Vahle und Finepower eine induktive Ladesäule, die serienreif ist.
Karabag entwickelte zusammen mit Paule Vahle und Finepower eine induktive Ladesäule, die serienreif ist.

Die Karabag Elektroauto GmbH lädt Elektroautos künftig ohne Kabel. Nach einem Dauertest am Hamburger Standort von Airbus in Deutschland konnte der Hersteller die erste marktreife induktive Ladesäule vorstellen.

Bei der induktiven Ladung wird auf der Seite der Ladesäule ein kräftiges Magnetfeld aufgebaut. Dieses Magnetfeld wird dann vom Fahrzeug durch eine Ladeplatte hinter dem Nummernschild wieder in elektrische Energie umgewandelt und in der Batterie gespeichert. Es fließen keinerlei Ströme von der Ladesäule ins Auto. Das Elektrofahrzeug fährt zum Aufladen einfach mit dem Nummernschild leicht an den beweglichen Schlitten der Ladesäule, der Ladevorgang startet dann automatisch. Zusätzlich können über das System auch Daten, etwa zur Abrechnung mit dem Stromlieferanten, übertragen werden.

Unterstützung fand Karabag bei Paul Vahle und Finepower. Beide Unternehmen sind auf dem Gebiet der bewegten Energieübertragung tätig. Die erste Ladesäule wurde an den Hamburger Standort von Airbus verkauft.