Globaler Ladestandard für E-Fahrzeuge Innogy tritt CharIN bei

Innogy ist neues Mitglied von CharIN. Die Initiative hat das Ziel, den europäischen und nordamerikanischen Ladestandard für Elektrofahrzeuge – das Combined Charging System (CCS) – zum einheitlichen globalen Ladestandard auszubauen.
Innogy ist neues Mitglied von CharIN. Die Initiative hat das Ziel, den europäischen und nordamerikanischen Ladestandard für Elektrofahrzeuge – das Combined Charging System (CCS) – zum einheitlichen globalen Ladestandard auszubauen.

Die Initiative CharIN ist mit Innogy um ein neues Mitglied reicher. Die RWE-Tochter befasst sich mit der Standardisierung der Lademöglichkeiten für E-Fahrzeuge. Gemeinsam mit über 160 Stadtwerkepartnern hat das Unternehmen mit Intercharge ein deutschlandweites Ladenetz aufgebaut.

Innogy möchte Ladestationen für alle Fahrzeugtypen nutzbar machen. Das Combined Charging System (CCS) kombiniert den Typ-2-Stecker fürs Wechselstromladen mit der Combo-2-Kupplung zur Gleichstromladung. Die EU hat dieses System per Richtlinie im Jahr 2014 als europäischen Standard festgelegt. CCS ist laut CharIN aktuell die einzige Technologie, die alle Ladeszenarien in einem Produkt abbilden kann. Die grundlegenden Ziele der Initiative sind es daher, CCS zum weltweiten Standard für das Laden von Elektrofahrzeugen zu etablieren. Zudem soll ein Zertifizierungssystem für Hersteller entstehen, die CCS für ihre Produkte nutzen.

»Elektromobilität wird in der Breite nur mit einer standardisierten Ladetechnologie erfolgreich sein. Die CharIN Initiative bietet eine hervorragende Möglichkeit, das Combined Charging System als offenen und international anerkannten Hochleistungs-Ladestandard zu etablieren und in Richtung ultraschnelles Laden weiter zu entwickeln. Daran möchten wir uns beteiligen,« erklärt Elke Temme, Leiterin des Bereichs eMobility von Innogy den Beitritt in die Initiative.