Tesla Gratisstrom auch für Zuhause

Wirklich emissionsfrei fährt ein Elektroauto wie der Tesla Model S nur dann, wenn auch der Ladestrom ohne Abgase erzeugt wurde.
Wirklich emissionsfrei fährt ein Elektroauto wie der Tesla Model S nur dann, wenn auch der Ladestrom ohne Abgase erzeugt wurde.

Statt der üblichen Fußmatten: Käufer eines elektrisch angetriebenen Tesla Model S erhalten als Dreingabe eine Jahresprämie von 250 Euro, wenn sie nachweisen, dass sie Ökostrom beziehen. Laut Berechnungen von Tesla reicht diese Summe für eine Strecke von 5000 Kilometer.

Der Strom an den „Supercharger“ genannten öffentlichen Ladestationen war für Tesla-Fahrer schon immer kostenlos. Nun führt das kalifornische Unternehmen zusätzlich eine sogenannte „Energiewende-Prämie“ ein. Wer ein Model S kauft und seinen Haushalt entweder mit selbst erzeugter Energie aus erneuerbaren Quellen oder per Ökostrom versorgt, bekommt zwei Jahre lang eine Jahresprämie von jeweils 250 Euro. Bei Leasing-Kunden gibt es die Prämie so lange, wie der Vertrag läuft.

Da der Preis für ein Model S bei knapp 70.000 Euro startet, dürfte sich der finanzielle Anreiz dieser Maßnahme in Grenzen halten. Laut Philipp Schröder, Country Director Tesla Deutschland, geht es bei der Energiewende-Prämie aber auch um weit mehr als nur um schnöden Mammon: „Teslas Ziel ist es, den Übergang zu nachhaltiger Mobilität zu beschleunigen.“

Aus diesem Grund ist Tesla auch eine Kooperation mit dem Solarstrom-Spezialisten SolarWorld eingegangen. Für Käufer eines Model S reduziert sich der Preis für einen mit Solarzellen ausgerüsteten Carport von 4000 Euro auf 2500 Euro. Kleiner Haken dabei: Um den Tesla mit selbst erzeugter Energie versorgen zu können, ist zusätzlich ein Stromspeicher erforderlich. Kostenpunkt inklusive Montage: ab knapp 10.000 Euro.