Continental TechShow 2017 Elektrifizierung, Vernetzung, autonomes Fahren

Seit 1967 testet Contintal auf seiner Teststrecke Contidrom. Im Vorfeld der diesjährigen IAA gab der Zulieferer der Presse Einblicke in seine neuen Technologien.
Seit 1967 testet Contintal auf seiner Teststrecke Contidrom. Im Vorfeld der diesjährigen IAA gab der Zulieferer der Presse Einblicke in seine neuen Technologien.

Im Vorfeld der IAA 2017 hat Continental der Presse auf seiner Teststrecke Contidrom gezeigt, wie für den Automobilzulieferer die zukünftige Mobilität aussieht. Dafür setzt das Unternehmen auf Elektrifizierung, automatisiertes Fahren und Vernetzung für einen individuellen Lebensraum auf Rädern.

»Unsere Industrien und Märkte durchlaufen gerade einen fundamentalen Wandel. Dieser macht keinen Halt vor etablierten Technologien und bewährten Geschäftsmodellen. Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung: Das Innenleben des Autos, wie wir es kennen, wird sich in zehn bis 15 Jahren völlig anders zusammensetzen«, betont Continental-Vorstand Dr. Elmar Degenhart auf der Pressekonferenz via Webcast während der Continental Techshow. Er ist allerdings auch davon überzeugt, dass ein Durchbruch der Elektromobilität nicht vor 2023 zu erwarten ist. »Die festgelegten Emissionsgrenzwerte sind äußerst anspruchsvoll. Konsequenterweise setzen die Fahrzeughersteller auf den massiven Ausbau der Elektromobilität. Reine Elektrofahrzeuge sind aber noch viel zu teuer.«  Kaufprämien helfen dabei aus seiner Sicht momentan nicht weiter. »Bei der reinen Elektromobilität bringen allein mehr Reichweite und geringere Anschaffungskosten den Durchbruch auf dem Markt.« Continental geht daher 2025 von einem Marktanteil für rein elektrische Antriebe von nur etwa 10 Prozent aus und Hybridantrieben von nahezu 30 Prozent.

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Continental TechShow 2017

Elektrifizierung, Vernetzung und autonomes Fahren