Wer hat die Namensrechte für EQ? Chery & Daimler einigen sich bei Nutzung um EQ-Markennamen

Daimler und Chery haben sich im Steit um die Namensrechte EQ/eQ geeinigt.
Daimler und Chery haben sich im Steit um die Namensrechte EQ/eQ geeinigt.

2016 hatte Daimler mit EQ Electric Intelligence seine neue Marke für Elektromobilität präsentiert. Doch auch der chinesische Hersteller Chery nutzt den Markenname eQ für seine Elektroautos und zwar seit 2014. Den anschließenden Streit um den Markennamen haben beide Unternehmen nun beigelegt.

Daimler und Chery haben sich im Streit um den Markennamen EQ/eQ geeinigt und eine Vereinbarung bei der Nutzung für ihre NEV-Produkte und -Marken erzielt. So wird Chery die Bezeichnungen eQ und eQ1 sowie weitere numerische Fortsetzungen verwenden. Daimler wird für seine Mercedes-Benz Elektrofahrzeuge die Bezeichnungen EQC und andere alphabetische Ergänzungen nutzen. Für die Plug‑in-Hybride kommt die Bezeichnung EQ Power zum Einsatz. Der chinesische Hersteller wiederum verwendet die Bezeichnung eQ TEC für sein Fahrzeug-Elektrifizierungssystem.

Chery verwendet bereits seit 2014 die Markennamen eQ and eQ1 in China. Daimler hat nun ermöglicht, diese Namensfamilie in Ländern außerhalb von China zu nutzen. Der Stuttgarter Automobilhersteller etablierte die EQ Markenfamilie für elektrisch angetriebene Mercedes-Benz Fahrzeuge fast gleichzeitig in Ländern außerhalb von China  und Chery gab dem Unternehmen nun die Möglichkeit, diese auch in China zu nutzen.

Beide Unternehmen betonen die Werthaltigkeit und die Chancen des Markennamens EQ/eQ in Verbindung mit von neuen Energien betriebenen Fahrzeugen (NEV).