Energiespeicherproduktion Aus für Continental Joint Venture

Gescheiterter Führungsanspruch im Bereich Grüne Energien: SK Continental gibt auf.
Gescheiterter Führungsanspruch im Bereich Grüne Energien: SK Continental gibt auf.

Das erst Anfang 2013 offiziell in Betrieb gegangene Joint Venture SK Continental steht vor dem Aus. Das wäre nach dem Ende des Bosch-Samsung-Gemeinschaftsunternehmen SB LiMotive bereits das zweite Joint Venture im Bereich Energiespeicher, das die Segel streicht.

Das 2013 gegründete Unternehmen entwickelt, produziert und vermarktet Batteriesysteme auf Lithium-Ionen-Basis für Automobile und leichte Nutzfahrzeuge. Doch der Kampf bei der Entwicklung und Produktion von Batteriezellen für die Automobilindustrie sowie der schleppende Anlauf der Elektromobiltät führten zu einer wirtschaftlichen Nichttragbarkeit der SK Continental.

Continental hat trotz eines Umsatzanstiegs im Sommer weniger verdient. Das bereinigte Betriebsergebnis sei im Zeitraum Juli bis September auf Jahressicht um sechs Prozent auf 962 Millionen geschrumpft, so die Aussagen des Hannoveraner Unternehmens. Der schleppende Anlauf der Elektromobilität hat dem Zulieferer in diesem Geschäftsfeld Belastungen in dreistelliger Millionenhöhe eingebrockt. Die Antriebssparte verbuchte im dritten Quartal 2014 vor Zinsen und Steuern rund 263 Millionen Euro Verlust. Im Vorjahresquartal waren es noch knappe 50 Millionen Euro plus. Ein Teil der Abschreibungen entfällt auf das Ende der Batterie-Gemeinschaftsfirma.

ei der Entwicklung und Produktion von Batteriezellen für die Automobilindustrie