Elektrorennserie Formel E Audi stellt e-tron FE04 vor

Bei den letzten Testfahrten der  Formel E in Valencia vor dem Start der neuen Saison in Hongkong überzeugte der e-tron FE04 auf einer Strecke von 1.466 km, was der Renndistanz einer kompletten Formel-E-Saison entspricht.
Bei den letzten Testfahrten der Formel E in Valencia vor dem Start der neuen Saison in Hongkong überzeugte der e-tron FE04 auf einer Strecke von 1.466 km, was der Renndistanz einer kompletten Formel-E-Saison entspricht.

Audi hat mit dem e-tron FE04 den ersten rein elektrischen Rennwagen des Konzerns vorgestellt, der in der neuen Saison zum Einsatz kommen wird. Die Saison 2017/2018 startet Anfang Dezember in Hongkong.

»Als erster deutscher Automobilhersteller engagieren wir uns nach fast 40 Jahren erfolgreichem Motorsport auf höchstem Niveau nun auch in der Formel E mit dem Ziel, neue Technologien für die Serie zu erproben und weiterzuentwickeln«, äußerte sich Peter Mertens, Vorstand Technische Entwicklung Audi. »Nach quattro, TFSI, TDI, Hybridantrieb und vielen anderen Innovationen ist unser erstes Formelauto ein Vorbote unserer Produktoffensive im Bereich der Elektromobilität, die wir 2018 mit dem Audi e-tron einläuten.« Der Hersteller hatte bereits auf der IAA angekündigt, noch vor 2025 mehr als 20 elektrische Modelle im Programm zu haben, darunter Plug-in-Hybride und rein batterieelektrische Autos.

In der Formel E dürfen die Teams und Hersteller den Antriebsstrang entwickeln, der aus Motor, Getriebe, Teilen des Fahrwerks und der entsprechenden Software besteht. Herzstück des Audi e-tron FE04 ist die Kombination aus Motor und Getriebe. Der Fokus der Ingenieure liegt darauf, diese Motor-Getriebe-Einheit immer effizienter zu gestalten und den Wirkungsgrad zu erhöhen. Bei der Kraftübertragung setzt das Team Audi Sport ABT Schaeffler in der Saison 2017/2018 auf ein Hocheffizienz-Getriebe mit nur einem Gang.

»Gemeinsam mit unserem Technologiepartner Schaeffler haben wir den Antriebsstrang komplett neu entwickelt«, erklärte Audi-Motorsportchef Dieter Gass. »Man erkennt das auf den ersten Blick am neuen Carbon-Gehäuse des Antriebs. Außerdem klingt das Auto auch anders, weil wir technisch neue Wege gehen.«