Brennstoffzellenfahrzeug Audi setzt auf das »H«

Nach Toyota setzt auch Audi auf Brennstoffzellentechnologie: Die Konzeptstudie Audi A7 h-tron quattro.
Nach Toyota setzt auch Audi auf Brennstoffzellentechnologie: Die Konzeptstudie Audi A7 h-tron quattro.

Auf der diesjährigen L.A. Auto Show stellt Audi den Technikträger A7 Sportback h-tron quattro vor, einen Plug-in-Hybriden mit Wasserstoff-Brennstoffzelle. Die Botschaft: Brennstoffzellentechnologie eignet sich auch für die Premiumklasse.

Im A7 h-tron erzeugt die Brennstoffzelle aus insgesamt rund fünf kg Wasserstoff und Sauerstoff aus der Umgebungsluft Strom für etwa 500 km elektrisches Fahren. Der Wasserstoff ist auf vier Kohlefaser-Drucktanks verteilt, erklärt Audi. Für Vortrieb sorgen zwei Elektromotoren mit einer Spitzenleistung von zusammen 228 kW/310 PS und bis zu 540 Nm Drehmoment.

Das Antriebsdoppel ermöglicht einen elektrischen Allradantrieb. Darüber hinaus verfügt die Studie über Lithium-Ionen-Akkus als Puffer, die aus dem Plug-in-Hybriden A3 e-tron stammen. Damit kann das Fahrzeug nach Herstellerangaben in 7,9 s von Null auf 100 km/h beschleunigen. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 180 km/h.

Im Vergleich zum Wettbewerber Toyota, der 2015 das Brennstoffzellenfahrzeug Mirai serienreif in den Handel bringt, ist Audi von der Markteinführung des A7 h-tron weit entfernt: