Video-Anwendungen im Fahrzeug 30 Millionen ausgelieferte APIX-Einheiten

Seit dem ersten Einsatz im BMW 7er 2008 wurden 30 Millionen APIX-Einheiten ausgeliefert.
Seit dem ersten Einsatz im BMW 7er 2008 wurden 30 Millionen APIX-Einheiten ausgeliefert.

Der Automotive Pixel Link, kurz APIX, kam 2008 das erste Mal im Head-Up-Display des BMW 7er zum Einsatz. Mittlerweile sind bereits 30 Millionen Einheiten ausgeliefert worden.

Inova Semiconductors hat APIX für hochauflösende Video-Anwendungen im Automobil entwickelt. APIX kann über zwei Paare von Kupferkabeln oder ein einzelnes QSTP-Kabel multiple Display-Links mit einer Bandbreite von bis zu 3 Gbit/s aufbauen, die den hohen Störfestigkeitsanforderungen im automobilen Umfeld gerecht werden.

Heute ist die Technologie in allen Fahrzeugen von BMW zu Hause, beispielsweise auch im neuen BMW 7er, der über bis zu vier APIX-Links verfügt. Insgesamt vertrauen heute zehn führende Automobilhersteller und mehr als 20 Tier 1-Zulieferer auf den Standard.

»APIX bietet eine schnelle, zuverlässige und kosteneffektive Lösung für die Übertragung unkomprimierter Videosignale«, erklärt Robert Isele von BMW die Beweggründe für den Einsatz des Netzwerks »Dass wir vor zehn Jahren mit unserer Entscheidung auf das richtige Konzept gesetzt haben, verdeutlicht die Ausweitung von APIX auf die beiden letzten Generationen der7er-Serie und die gesamte Fahrzeugpalette ebenso wie die Nutzung dieser Technologie durch andere Fahrzeughersteller.«

APIX verbindet nicht nur TFT-Displays mit Grafikeinheiten, sondern kann auch Links zwischen den Kamerasensoren von Fahrerassistenzsystemen und einer zentralen Prozessoreinheit oder direkt mit einem Display herstellen. 2011 sind die ersten Fahrzeuge mit APIX2-Technologie für HD-Video auf den Markt gekommen.

APIX-Produkte verfügen über integrierte bidirektionale Seitenbandkanäle, die eine Übertragung zusätzlicher Kontroll- und Steuerdaten ermöglichen. So lässt sich die Verbindung zu einer entfernten Kamera über ein dünnes Kabel mit zwei Kupferleitungspaaren herstellen.

Socionext, ehemals Fujitsu Semiconductor, hat als erster die Technologie übernommen und ist heute der größte Lizenznehmer von APIX, gefolgt von Herstellern wie Toshiba, Analog Devices oder Cypress.

APIX verbindet nicht nur TFT-Displays mit Grafikeinheiten, sondern kann auch Links zwischen den Kamerasensoren von Fahrerassistenzsystemen und einer zentralen Prozessoreinheit oder direkt mit einem Display herstellen. Im Jahr 2011 sind die ersten Autos mit Inovas APIX2-Technologie für HD-Video auf den Markt gekommen.

 

APIX-Produkte verfügen über integrierte bidirektionale Seitenbandkanäle, die eine Übertragung zusätzlicher Kontroll- und Steuerdaten ermöglichen. So kann die Verbindung zu einer entfernten Kamera über ein einziges dünnes Kabel mit zwei Kupferleitungspaaren hergestellt werden.