Bosch-Statistik Welche Fahrerassistenzsysteme kommen am meisten zum Einsatz?

Notbremsassistent, ACC oder Müdigkeitserkennung - welches Fahrerassistenzsystem kommt am häufigsten zum Einsatz?
Notbremsassistent, ACC oder Müdigkeitserkennung - welches Fahrerassistenzsystem kommt am häufigsten zum Einsatz?

Das Ziel sind Null Tote - Vision Zero - im Straßenverkehr. Fahrerassistenzsysteme tragen erheblich dazu bei, Unfälle zu vermeiden oder zumindest abzuschwächen. Doch welche sind die am häufigsten zum Einsatz kommenden Assistenzsysteme?

Fahrerassistenzsysteme können Leben retten. Dazu genügen manchmal schon ein Warnton und eine ins Cockpit eingeblendete Kaffeetasse, die den Fahrer nach einer langen Autofahrt daran erinnern, eine Erholungspause einzulegen. Nahezu 680.000 – also fast ein Viertel – der 2,95 Millionen im vergangenen Jahr in Deutschland neu zugelassenen Fahrzeuge können genau das: einen müden Fahrer warnen, bevor dieser einen Unfall baut. Damit ist die Müdigkeitserkennung die am häufigsten in Neuwagen eingebaute Fahrerassistenzfunktion. Das ist das Ergebnis einer Auswertung, für die Bosch auf Basis der Neuzulassungsstatistik 2013 die Ausstattungslisten der wichtigsten Fahrzeugmodelle je Segment untersucht hat. Hier die Ergebnisse der Auswertung auf einen Blick:

  • ACC und ACC Stop & Go: in vier Prozent aller Neuwagen
  • Verkehrszeichenerkennung: in vier Prozent aller Neuwagen
  • Spurassistenzsysteme: in zehn Prozent aller Neuwagen
  • Automatische Notbremssysteme: in elf Prozent aller Neuwagen
  • Intelligente Lichtsteuerung: in 20 Prozent aller Neuwagen
  • Müdigkeitserkennung: in 23 Prozent aller Neuwagen

Notwendig für alle Assistenzsysteme sind Sensoren: Bosch setzt beispielsweise in diesem Jahr mehr als zwei Millionen Radar- und Videosensoren ab.

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Bosch-Statistik Fahrerassistenzsysteme

Die häufigsten Systeme in Neuwagen.