Software für autonome Fahrzeuge Volvo und Autoliv kooperieren mit Nvidia

Volvo, Autoliv und Nvidia arbeiten künftig gemeinsam an der Software-Entwicklung für autonome Fahrzeuge. Bereits seit Anfang des Jahres sind 100 selbstfahrende Volvos im Rahmen des Projekts »Drive Me« rund um Göteborg unterwegs.
Volvo, Autoliv und Nvidia arbeiten künftig gemeinsam an der Software-Entwicklung für autonome Fahrzeuge. Bereits seit Anfang des Jahres sind 100 selbstfahrende Volvos im Rahmen des Projekts »Drive Me« rund um Göteborg unterwegs.

Volvo, Autoliv und Nvidia entwickeln in Zukunft gemeinsam fortschrittliche Systeme und Software für selbstfahrende Autos. Die drei Unternehmen arbeiten mit Zenuity zusammen, einem neu gegründeten Joint Venture zur Entwicklung von Automobil-Software, das zu gleichen Teilen Volvo und Autoliv gehört.

Als Teil der Vereinbarung können Volvo, Autoliv und Zenuity die Auto-Software-Plattform von Nvidia als Grundlage für ihre eigene Software-Entwicklung nutzen. Die vier Unternehmen werden gemeinsam Systeme entwickeln, die Deep Learning – eine Form der künstlichen Intelligenz – beherrschen, um Objekte in der Umgebung zu erkennen, potenzielle Gefahren zu erahnen und ein sicheres Navigieren zu ermöglichen. Die Systeme vergleichen situationsbezogene Daten mit einer bekannten hochauflösenden Karte, ermöglichen das Planen und präzise Befahren einer sicheren Route und passen sich dabei den jeweiligen Umständen an. Weitere Funktionen umfassen etwa das Verarbeiten einzelner Kamerabilder (Stitching), um daraus eine vollständige Rundumsicht um das Fahrzeug zu erzeugen.

»Künstliche Intelligenz ist ein unverzichtbares Werkzeug, um die unglaublich große Herausforderung des autonomen Fahrens lösen zu können«, erklärt Jensen Huang, CEO von Nvidia. »Auf der Grundlage unserer früheren Kooperation mit Volvo wollen wir serienreife Fahrzeuge entwickeln, die das Autofahren sicherer und die Städte sauberer machen und die Staus auf unseren Straßen reduzieren.«

Volvo will im Jahr 2021 vollautomatisierte Fahrzeuge der Autonomiestufe 4 in den Markt einführen.