Auszeichnung Volvo erhält Global NCAP Innovation Award 2013

Bei einem Zusammenstoß hebt der Airbag die Motorhaube um etwa 10 cm an, breitet sich innerhalb von 50 ms U-förmig aus und deckt so das untere Drittel der Windschutzscheibe sowie einen großen Teil der beiden A-Säulen ab.
Bei einem Zusammenstoß hebt der Airbag die Motorhaube um etwa 10 cm an, breitet sich innerhalb von 50 ms U-förmig aus und deckt so das untere Drittel der Windschutzscheibe sowie einen großen Teil der beiden A-Säulen ab.

Für sein Engagement im Bereich Fußgänger-Schutz ist Volvo mit dem „Global NCAP Innovation Award 2013“ ausgezeichnet worden. Der V40 des schwedischen Automobilhersteller verfügt über einen Airbag, der zwischen der Motorhaube und der Windschutzscheibe platziert ist.

Lässt sich eine Kollision mit einem Passanten nicht mehr verhindern, lösen sieben Beschleunigungssensoren in der vorderen Stoßstange zunächst einen pyrotechnischen Zünder aus, der das Motorhaubengelenk freigibt. Der Airbag hebt die Motorhaube um etwa 10 cm an, breitet sich innerhalb von 50 ms U-förmig aus und deckt so das untere Drittel der Windschutzscheibe sowie einen großen Teil der beiden A-Säulen ab. Damit legt sich der Airbag über die Karosserieteile, die aufgrund anderer konstruktiver Anforderungen eine hohe Festigkeit haben müssen und somit ein höheres Verletzungspotential in sich tragen, und reduziert so die Schwere von Kopf- und Brustkorbverletzungen. Zusammen mit dem zwischen Motorhaube und Motorblock entstandenen Raum wird der Aufprall des Fußgängers spürbar abgefedert.