Sitz als Teil des automatisierten Fahrzeugs Sitztechnik von Continental sorgt für Komfort und Sicherheit

Der moderne Sitz bietet nicht nur Komfort, sondern auch Sicherheit. Auch für das automatisierte Fahren kann er eine wichtige Rolle spielen, wenn der Fahrer beispielsweise durch Vibrationen bestimmte Informationen bekommt.
Der moderne Sitz bietet nicht nur Komfort, sondern auch Sicherheit. Auch für das automatisierte Fahren kann er eine wichtige Rolle spielen, wenn der Fahrer beispielsweise durch Vibrationen bestimmte Informationen bekommt.

Der moderne Sitz verfügt über zahlreiche Komfort- und Sicherheitsfunktionen. In Zukunft wird der Sitz sogar mit dem Fahrer als Teil einer ganzheitlichen HMI kommunizieren und ihm wichtige Informationen liefern, was zum Beispiel beim automatisiertem Fahren eine wichtige Rolle spielt. Continental zeigt auf der IAA, wie ein derartiges Konzept aussehen kann.

Continental liefert Steuerungen für elektrische Sitzverstellungen mit denen sich Sitze optimal auf die Insassen einstellen lassen. Memory-Funktionen speichern diese Sitzpositionen und machen sie jederzeit verfügbar. Sitze sorgen aber auch für eine angenehme Klimatisierung, indem sie nicht nur wärmen, sondern sogar kühlen können. Hinzu kommen immer mehr Sicherheitsfunktionen wie das Einnehmen sicherer Sitzpositionen bei Unfallgefahr. Darüber hinaus unterstützen verschiedene Massagefunktionen das Wohlbefinden der Insassen. Solche Komfortfunktionen sind zwar noch den Oberklassefahrzeugen vorbehalten. Der Wunsch nach Komfort bestimmt jedoch zunehmend auch das Kaufverhalten in der Mittel- und Kompaktklasse. Durch einen weitgehend modularen Aufbau seiner Systeme und intelligente Detaillösungen kann der Zulieferer wirtschaftlich angepasste Lösungen für alle Fahrzeugklassen anbieten.

Einen wichtigen Beitrag können die Sitze für das automatisierte Fahren leisten. Eine der Herausforderungen besteht nämlich darin, den Fahrer nach einer Phase des automatischen Fahrens rechtzeitig und absolut sicher wieder an seine Fahraufgabe heranzuführen. Verschiedene Informationskanäle sind denkbar, jedoch mit möglichen Risiken verbunden. So können beispielsweise Akustiksignale von Gehörlosen nicht wahrgenommen werden. Optische Anzeigen erfordern, dass der Blick des Fahrers darauf fällt. Anders beim Sitz. Mit ihm ist der Fahrer zwangsläufig in Kontakt. So könnte ein vibrierender Sitz auf bestimmte Situationen aufmerksam machen.