Continental auf der CES 2018 Plattform für beschleunigte Steuergeräte-Entwicklung

Die Assisted & Automated Driving Control Unit ist ein Zentralrechner, die als Plattform für komplexe Umfeldmodelle dient.
Die Assisted & Automated Driving Control Unit ist ein Zentralrechner, die als Plattform für komplexe Umfeldmodelle dient.

Auf der CES 2018 stellt Continental mit der Assisted & Automated Driving Control Unit eine Rechenplattform für das automatisierte Fahren und zur Verarbeitung enormer Datenmengen vor.

Große Datenmengen von Sensoren wie Radar, Kamera und Lidar aber auch aus Karten werden beim automatisierten Fahren generiert. Diese Daten können entweder in dem jeweiligen Umfeldsensor oder in einem zentralen Steuergerät verarbeitet werden, um ein hochpräzises Umfeldmodell von der Fahrzeugumgebung zu erstellen. Je mehr Informationen verarbeitet und analysiert werden müssen, desto mehr Rechenleistung und somit leistungsfähigere Steuergeräte werden benötigt. Dafür hat Continental zusammen mit Xilinx die Assisted & Automated Driving Control Unit entwickelt.

Die Plattform basiert auf der Open-Computing-Language-Schnittstelle (OpenCL) von Khronos. Sie bietet heterogene Datenverarbeitung mit einer CPU, einer GPU, einem DSP und jetzt durch die Kooperation mit Xilinx auch mit FPGA. Entwickler haben damit die Möglichkeit, ihre Software mit der geeigneten Processing-Engine zu optimieren oder mit der programmierbaren Logik von Xilinx eigene Hardware-Beschleuniger zu erzeugen.

Die Assisted & Automated Driving Control Unit ist eine skalierbare Produktfamilie für assistiertes und automatisiertes Fahren, die die Sicherheitsanforderungen nach ASIL D erfüllt. Das Steuergerät wird zahlreiche Kommunikationsschnittstellen für den notwendigen Datenfluss zur Verfügung stellen. Während der Entwicklung unterscheidet Continental zwischen einer Assisted Driving Control Unit und einer Automated Driving Control Unit. Das erste Produkt aus dieser Familie ist ein Modul für Fahrerassistenzsysteme, das eine komplette kostenoptimierte Lösung bietet, um Umfeldsensoren und Aktuatoren, ergänzt mit zentraler Intelligenz, Safety und Security, zu verbinden. Das Steuergerät für automatisiertes Fahren folgt in der Entwicklung dicht dahinter, als leistungsstarker Computer, der die Anforderungen des hochautomatisierten Fahrens erfüllt, mit einem Fokus auf die spezifischen Digitalstrukturen für ein umfassendes Umfeldmodell, ASIL D sowie Echtzeitperformance. Durch die OpenCL-Schnittstelle zu jedem vorhandenen Chip, erhöht sich zudem die Benutzerfreundlichkeit für Entwickler.