Xenon-Beleuchtung Philips sagt Produktpiraterie den Kampf an

Philips geht gegen die Produktpiraterie von Xenon-Leuchten an und versieht seine Produkte mit einem Authentizitätssiegel.
Philips geht gegen die Produktpiraterie von Xenon-Leuchten an und versieht seine Produkte mit einem Authentizitätssiegel.

Um sämtliche Verbraucher gegen gefälschte Beleuchtungsprodukte zu schützen, hat Philips eine Lösung entwickelt, mit der sich Xenon-Produkte des Herstellers unkompliziert und schnell auf Echtheit überprüfen lassen. Jede Philips Xenon-Originalverpackung ist mit einem Authentizitätssiegel (Certificate of Authenticity, COA) versehen.

Dazu befinden sich auf der Verpackung zum einen ein QR-Code, der sich mit einem Smartphone scannen lässt und zum anderen ein Sicherheits-Code, den der Nutzer auf www.philips.com/original eingeben und sich so die einwandfreie Herkunft seiner Xenonlampe bestätigen lassen kann.

Diese Maßnahme ist notwendig geworden, weil in zunehmendem Maße gefälschte Xenon-Lampen über Online- und Offline-Vertriebswege angeboten werden. Diese Fälschungen sind gefährliche Imitate minderwertiger Qualität, die nicht präzise montiert sind, die Straße möglicherweise nicht gut ausleuchten oder den Gegenverkehr blenden können. Kurzschlüsse, Beschädigungen der Bord-Elektronik und Brände können weitere gefährliche Nebenwirkungen der Plagiate sein.

Durch den Einbau von gefälschten Xenon-Lampen kann auch der Kfz-Versicherungsschutz erlöschen. Und weil diese gefälschten Lampen nicht für den Einsatz in Fahrzeugen zugelassen sind, erlischt mit dem Einbau eines nicht genehmigten Teils die Allgemeine Betriebserlaubnis des Fahrzeugs. Zudem können mit derartigen Plagiaten ausgestattete Fahrzeuge eine technische Fahrzeugüberprüfung (TÜV) gar nicht erst bestehen. Der Einbau und Verkauf derartiger Autolampen ist darüber hinaus illegal; der Einbaubetrieb kann bei einem Unfall mit Sach- oder Personenschäden gegebenenfalls haftbar gemacht werden.