Honda Neuer Tempomat sagt das Verhalten anderer Fahrer voraus

Hondas i-ACC soll fünf Sekunden in die Zukunft blicken können.
Hondas i-ACC soll fünf Sekunden in die Zukunft blicken können.

Beim plötzlichen Einscheren eines anderen Fahrzeugs auf die eigene Spur reagieren adaptive Geschwindigkeitsregelungssysteme oft mit harten Bremsmanövern. Ein neuer Tempomat von Honda soll entsprechende Situationen frühzeitig erkennen und so rechtzeitig die Geschwindigkeit anpassen können.

Der adaptive Tempomat i-ACC (Intelligent Adaptive Cruise Control) verwendet eine Kamera und Radar, um die Position anderer Fahrzeuge zu lokalisieren. Darüber hinaus analysiert ein spezieller Algorithmus permanent die aktuelle Fahrsituation. Auf Basis von intensiven Auswertungen des europäischen Fahrverhaltens soll das System einen plötzlichen Spurwechsel anderer Autos bis zu fünf Sekunden vorher erkennen und so den Bremsverlauf deutlich komfortabler gestalten können.

Das i-ACC-System wurde von Forschungsteams in Europa und Japan gemeinsam entwickelt. Es berücksichtigt europäische Fahrgewohnheiten und ist etwa in der Lage zu erkennen, ob das Fahrzeug im Links- bzw. Rechtsverkehr unterwegs ist. Der intelligente Tempomat kommt dieses Jahr zuerst im neuen, für den europäischen Markt bestimmten Honda CR-V zum Einsatz.