Audi Autonomous Driving Cup 2017 Künstliche Intelligenz im Fokus

Audi Autonomous Driving Cup 2017: Peter Mertens, Vorstand für Technische Entwicklung (links) mit den Gewinnern-Teams.
Audi Autonomous Driving Cup 2017: Peter Mertens, Vorstand für Technische Entwicklung (links) mit den Gewinnern-Teams.

Das Preisgeld des Audi Autonomous Driving Cup 2017 von 10.000 Euro geht nach Ilmenau. Im Finale setzte sich das Team Afilsop gegen die Konkurrenz von sieben Hochschulen durch. Beim insgesamt dritten Wettbewerb lösten die Studierenden erstmals auch Aufgaben aus dem Bereich Künstliche Intelligenz.

Der Gesamtsieger wurde in drei Schritten ermittelt: Der Pflichtteil bestand aus autonomen Fahraufgaben auf dem Parcours und einem wissenschaftlichen Vortrag. Im Anschluss folgte eine Open Challenge. Bei dieser freien Demonstration lösten die acht Teams eine selbstgestellte Aufgabe mit ihrem Audi Q2 im Maßstab 1:8. Der Fokus lag dabei zum ersten Mal in der Geschichte des Wettbewerbs auf Künstlicher Intelligenz.

Die elektrisch angetriebenen Hightech-Modellautos waren mit Ultraschallsensoren, 3D-Kamera, Rückfahrkamera und einer leistungsstarken Nvidia-Grafikkarte zur Berechnung von KI-Algorithmen ausgestattet. Das Zusammenspiel von Sensorik und Zentralrechner entspricht im Prinzip dem eines Serienautomobils von Audi. Mit diesem Setup und einer von den Studierenden selbst codierten Software gingen  die Miniaturautos  ins Rennen – regelkonform und sicher.

Am Ende überzeugte das Team Afilsop der Technischen Universität Ilmenau die Jury mit seiner herausragenden Gesamtleistung. Die Studierenden lösten  die Fahraufgaben auf dem Parcours souverän, präsentierten anschaulich ihre Entwicklungsarbeit und überraschten bei der Open Challenge mit besonderem Einfallsreichtum. Audi-Entwicklungsvorstand Peter Mertens überreichte die Siegerurkunde und das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro. Den zweiten Platz, mit einer Prämie von 5.000 Euro dotiert, belegte das Team Taco von der Hochschule Offenburg. Das Team FAUtonOHM der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm erreichte den dritten Platz und erhielt 1.000 Euro Preisgeld.