Projekt Converge Kommunikationsarchitektur für sicheres Verkehrsgeschehen

Rechtzeitige Informationen zum Verkehrsgeschehen, wie ein Falschfahrer auf der Autobahn, erhöhen die Sicherheit erheblich. Dazu muss der Fahrer die entsprechenden Informationen von der Verkehrszentrale oder anderen Verkehrsteilnehmern erhalten. Hierfür ist eine gesamtheitliche Systemarchitektur zur flexiblen Interaktion zwischen Dienstanbietern und Kommunikationsnetzbetreibern notwendig. Diese Lücke will das Projekt "COmmunication Network VEhicle Road Global Extension" schließen.

Converge erforscht die technischen Voraussetzungen für einen umfassenden, schnellen und sicheren Informationsfluss über das Verkehrsgeschehen. Eingebunden in die Forschung sind Service-Anbieter, Straßeninfrastrukturbetreiber, Verkehrsleitzentralen, Mobilfunkbetreiber, Automobilhersteller und Zulieferer, IT-Dienstleister sowie Hochschulen und Forschungsinstitute. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung einer offenen Kommunikationsarchitektur. Momentan wird ein hybrides Modell erforscht. Dieses berücksichtigt den Informationsaustausch über Mobilfunk sowie WLAN-Technologie (IRS-Netze auf Basis von G5). „Im Projektverlauf haben wir bereits einen Riesenschritt auf dem Weg zu einer offenen Architektur für beliebig viele Service-Anbieter zurückgelegt“, so Projektleiter Horst Wieker, Professor an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Saarbrücken. Nun sind noch Details zu klären, wie Fragen zum Sicherheitskonzept oder zum Systemzugang.

An Converge beteiligen sich: Adam Opel AG, BASt – Bundesanstalt für Straßenwesen, BMW Group, Ericsson GmbH, Fraunhofer Gesellschaft mit dem Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit (AISEC) und dem Institut für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS), Hessen Mobil – Straßen- und Verkehrsmanagement, Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes, PTV Group, Robert Bosch GmbH, Vodafone GmbH, Volkswagen AG sowie die assoziierten Partner Bundesnetzagentur und die Stadt Frankfurt am Main.