Automatisiertes Fahren Google-Car als Verkehrshindernis gestoppt

Als Verkehrshindernis gestoppt: autonom fahrendes Google Car.
Als Verkehrshindernis gestoppt: autonom fahrendes Google Car.

Seit Mai 2015 sind vollautomatisierte Google Fahrzeuge auf öffentlichen Straßen in den USA unterwegs, um Potenzial und technische Anforderungen des vollautomatisierten Fahrens zu testen. In Mountain View stoppte die Polizei nun eines dieser Testfahrzeuge. Grund: Es war zu langsam unterwegs.

Rund 2,7 Millionen Testkilometer haben selbstfahrende Google-Autos auf öffentlichen Straßen – nahezu unfallfrei – bereits zurückgelegt. Die Fahrzeuge waren zwar in mehrere Unfälle verwickelt, doch an keinem dieser Unfälle trugen Fahrzeug oder die Software, die das Auto steuert die Schuld.

In vielen Fällen handelte es sich um simple Auffahrunfälle, bei denen andere Verkehrsteilnehmer dem Google Car aufgefahren sind. Doch nun wurde eines der Fahrzeuge von der Polizei wegen Verkehrsbehinderung gestoppt, als es in einer 35-Meilen-Zone (rund 56 km/h) nur 24 Meilen pro Stunde (etwa 39 km/h) fuhr, so dass sich der Verkehr dahinter staute. Das Fahrzeug hat allerdings auch nur eine Höchstgeschwindigkeit von lediglich 25 Meilen, also 40 km pro Stunde. Kurios. Google hat nämlich eine Sondergenehmigung, mit der sie langsamer als die eigentliche Mindestgeschwindigkeit fahren dürfen. Die niedrige Geschwindigkeit soll nämlich dafür sorgen, dass das Google-Auto stets genug Zeit hat, um auf Gefahrensituationen zu reagieren.