Continental kooperiert mit DigiLens Entwicklung von AR-Head-up-Displays beschleunigen

Das von Continental und Digilens gemeinsam entwickelte holografische HUD ist im Vergleich zu bisherigen Systemen dreimal kleiner.
Das von Continental und Digilens gemeinsam entwickelte holografische HUD ist im Vergleich zu bisherigen Systemen dreimal kleiner.

Continental geht eine strategische Partnerschaft mit DigiLens ein. Ziel der Partner ist die Entwicklung flacher Augmented-Reality Head-up-Displays, um eine weitere Marktdurchdringung der Technologie über verschiedene Fahrzeugsegmente hinweg zu ermöglichen.

„Mit dieser strategischen Partnerschaft verfolgen wir das Ziel, die Augmented Reality Technologie in der Automobilindustrie breiter zu verteilen“, erklärt Helmut Matschi, Mitglied des Vorstands von Continental und Leiter der Division Interior.

Das dünne holografische Head-up-Display der beiden Partner ist im Vergleich zu bisherigen Systemen dreimal kleiner. Dadurch benötigt es weniger Bauraum im Cockpit und zeigt gleichzeitig ein größeres Bild samt allen relevanten Informationen an. Die Technologie soll außerdem dazu beitragen, die Akzeptanz für das automatisierten Fahren zu erhöhen. Für autonom fahrende Fahrzeuge wird eine ganzheitliche Mensch-Maschine-Schnittstelle benötigt, die das Fahren zum einen sicherer und intuitiver macht und zum anderen für neue Nutzererlebnisse sorgt. Durch Augmented Reality Head-up-Displays weiß der Fahrer besser darüber Bescheid, was das Fahrzeug sieht und weiß. Dadurch kann sein Vertrauen in die Technologie des Automatisierten Fahrens signifikant erhöht werden.

Continental zeigt die Technologie erstmals auf der CES 2017 in Las Vegas.