Virtual Cockpit im Audi TT von Bosch Display-Kombiinstrument bündelt Anzeigen im Blickfeld des Fahrers

Der neue Audi TT verfügt über ein modernes Anzeige- und Bedienkonzept. Ein Display-Kombiinstrument des Systemlieferanten Bosch bündelt sämtliche Instrumenten-, Navigations- und Multimediaanzeigen direkt im Blickfeld des Fahrers.
Der neue Audi TT verfügt über ein modernes Anzeige- und Bedienkonzept. Ein Display-Kombiinstrument des Systemlieferanten Bosch bündelt sämtliche Instrumenten-, Navigations- und Multimediaanzeigen direkt im Blickfeld des Fahrers.

Das Display-Kombiinstrument aus dem Hause Bosch im neuen Audi TT ersetzt die bisherige Technik und bündelt sämtliche Instrumenten-, Navigations- und Multimediaanzeigen direkt im Blickfeld des Fahrers. Was ist nun die Besonderheit an diesem »Virtual Cockpit«?

Das scharfe und kontrastreiche TFT-Display weist eine Lichtstärke von 800 cd für eine ausgezeichnete Ablesbarkeit in allen Lichtsituationen auf. Es hat eine Diagonale von 12,3", eine Auflösung von 1.440 x 540 Bildpunkten und eine Farbtiefe von 24 bit.

Ein Vorteil eines Display-Kombiinstruments ist seine Variabilität für die Darstellung von Inhalten. Zwei Basis-Anzeigemodi sind für den neuen Audi TT vorgesehen: Der klassische Modus zeigt große, digital erzeugte Rundinstrumente – es gibt keine mechanischen Zeiger oder andere Bauteile mehr. Der zweite Modus rückt die virtuellen Rundinstrumente für Geschwindigkeit und Motordrehzahl verkleinert in die beiden unteren Ecken und gibt Raum beispielsweise für einen großzügigen Navigationsbildschirm, die Musikauswahl oder für das Adressbuch. Aufgrund der systemimmanenten Flexibilität sind grundsätzlich aber auch andere Anzeigevarianten denkbar, sogar je nach Fahrzeugmodell.

Es kommt eine Zwei-Prozessor-Architektur (Nvidia) zum Einsatz. Eine Recheneinheit ist für die Grafik zuständig, die andere für die übrigen Funktionen. So lassen sich bis zu 60 Bilder pro Sekunde fließend und ohne Artefakte darstellen. Darüber hinaus wird die Rechenleistung für die dreidimensionale Darstellung von Objekten auf dem Monitor genutzt. Am augenfälligsten ist sie für die Rundinstrumente mit realer Anmutung inklusive Schattenwurf. Das Grafikmodul (VCM, Visual Computing Module) ist eigens für die Verwendung im Automobil angepasst.

Eine konstruktive Besonderheit ist die Displayform mit abgeschnittenen Ecken, die dem im Audi TT vorgesehenen Bauraum entspricht.
Dazu gehört ein entsprechend aufwendig geformtes Gehäuse. Die Signalanbindung des Kombiinstruments erfolgt über die Bus-Systeme CAN und MOST.