General Motors Die Zukunft des autonomen Fahrens

Der Technologieträger Opel Insignia demonstriert automatisiertes Fahren.
Der Technologieträger Opel Insignia demonstriert automatisiertes Fahren.

Auf dem Kongress "Intelligent Transport Systems" in Detroit zeigen General Motors und die deutsche Tochter Opel vom 7. bis 11. September 2014, wie sie sich die Zukunft des autonomen Fahrens und der vernetzten Mobilität vorstellen.

Um autonomes Fahren und vernetzte Mobilität zu demonstrieren, stellen General Motors und Opel einen Opel Insignia als Technologieträger, ein automatisiertes Chevrolet EN-V 2.0-Konzeptfahrzeug und ein mit Fahrzeug-zu-Fußgänger-Kommunikation ausgestatteter Chevrolet Cruze vor.

Der mit intelligenten und vernetzten Technologien ausgerüstete Insignia wird auf der Südseite der Detroiter Stadtinsel Belle Isle im Einsatz sein. Das Fahrzeug, ausgestattet mit Kameras, LiDAR-Sensoren, Car2X- und Car2Infrastructur, zeigt die Möglichkeiten vernetzter Mobilität etwa bei niedrigen Geschwindigkeiten wie im städtischen Stop-and-go-Verkehr oder beim automatisierten Fahrten auf Autobahnen. Sechs LiDAR-Sensoren in den Stoßfängern des Fahrzeugs scannen das einfallende Licht, um Objekte aller Art rund um das Auto zu identifizieren. Die vorwärts gerichtete Kamera am Dach des Insignia erkennt Fahrbahnmarkierungen und weitere Objekte. Die Technik zur Kommunikation Car2X- und Car2Infrastructur ist in einer Antenne auf dem Autodach integriert und tauscht Informationen mit anderen Objekten aus, die dem Fahrzeug begegnen. Für eine genaue Positionsbestimmung auf der Straße sorgen GPS-Daten. Alle gesammelten Informationen werden schließlich in GMs Sensor-Fusion-Technologie zusammengefasst, mit deren Hilfe eine 360-Grad-Beobachtung des Fahrzeugs sowie eine genaue Objekterkennung möglich wird.

Das Electric-Networked-Vehicle EN-V 2.0 ist die Blaupause für die aktuellen Entwicklungen bei der Vernetzung von Fahrzeugen. Die Weiterentwicklung des ursprünglich zweirädrigen angedachten Fahrzeugs verfügt über Vierradantrieb und kombiniert außerdem ein Kamerasystem, LiDAR-Sensoren und eine Fahrzeug-Kommunikation (Vehicle-to-X V2X), um Elektromobilität ohne Hände am Lenkrad bei moderaten Geschwindigkeiten zu ermöglichen. Für die autonome Fahrt bei niedrigem Tempo teilt sich der EN-V 2.0 viele Technik-Features mit dem Opel Insignia. Das kleine Elektro-Konzeptfahrzeug wurde jedoch konsequent für die Nutzung bei niedriger Geschwindigkeit ausgerichtet.

Am Beispiel des Chevrolet Cruze zeigt GM außerdem weitere potenzielle Einsatzmöglichkeiten für die Fahrzeug-zu-Fußgänger-Kommunikation.