Roland Berger Studie »Automatisierte Fahrzeuge« Deutsche Premiumhersteller in Vorreiterrolle

Audi engagiert sich in der in der Forschungsinitiative Ko-HAF.
In Deutschland läuft derzeit das Forschungsprojekt »Ko-HAF« rund um das automatisierte Fahren. U.a. beteiligen sich Audi, BMW, Opel, Continental und Bosch.

Die Unternehmensberatung Roland Berger und die fka Forschungsgesellschaft Kraftfahrwesen haben gemeinsam den Index »Automatisierte Fahrzeuge« für das zweite Quartal 2015 herausgegeben. Darin vergleichen sie die Wettbewerbspositionen der im Bereich automatisiertes Fahren relevanten Automobilnationen.

Kaum ein Thema beschäftigt die Automobilbranche derzeit in einem Maße so wie das automatisierte Fahren. Wer hier nicht forscht und entwickelt, wird in Zukunft den Anschluss verlieren. Die deutschen Premiumhersteller verfügen derzeit über eine Vorreiterrolle bei der Entwicklung und Absicherung von hochautomatisierten Fahrzeugfunktionen. In den USA wird die Technologieentwicklung hingegen stark von branchenfremden Akteuren getrieben, die im Gegensatz zu den etablierten OEM revolutionäre Entwicklungspfade verfolgen.

Fahrerassistenzsysteme und teilautomatisierte Fahrfunktionen werden vor allem über Fahrzeuge der Oberklasse und der oberen Mittelklasse eingeführt. Fahrzeuge, bei denen Fahrerassistenzsysteme als Sonderausstattung verfügbar sind, weisen in Schweden und Deutschland den höchsten Marktanteil auf, während die absoluten Verkaufszahlen in den USA und China höher ausfallen.

Die legislativen Rahmenbedingungen beschäftigen derzeit die Arbeitsgremien der jeweiligen Länderregierungen. Ihre Anpassung wird den Zeitpunkt der Einführung automatisierter Fahrzeuge in Serie massiv beeinflussen.Die USA und Deutschland übernehmen hier die Führungsrolle, wobei in den USA nicht nur andere Zulassungsvorschriften (FMVSS vs. ECE) und -prozesse gelten, sondern in den letzten Jahren auch einzelne Bundesstaaten individuelle Anpassungen von Regelungen vorgenommen haben. Im Hinblick auf eine zukünftige Serienzulassung ist die legislative Situation in einigen US-Bundesstaaten daher aktuell vorteilhafter. Allerdings sind auch auf deutscher und internationaler Ebene entsprechende Anpassungsaktivitäten zu erkennen.

 

Die USA und Deutschland übernehmen hier die Führungsrolle, wobei in den USA nicht nur andere Zulassungsvorschriften (FMVSS vs. ECE) und -prozesse gelten, sondern in den letzten Jahren auch einzelne Bundesstaaten individuelle Anpassungen von
Regelungen vorgenommen haben. Im Hinblick auf eine zukünftige Serienzulassung ist die legislative Situation in einigen US-Bundesstaaten daher aktuell vorteilhafter. Allerdings sind auch auf deutscher und internationaler Ebene entsprechende Anpassungsaktivitäten zu erkennen.