On-Demand-Mobilität und autonomes Fahren Deutsche Bahn stellt ioki vor

Die Deutsche Bahn arbeitet an Mobilitätskonzepten jenseits der Schiene. So soll der neue Geschäftszweig ioki individuelle öffentliche Mobilität ermöglichen.
Die Deutsche Bahn arbeitet an Mobilitätskonzepten jenseits der Schiene. So soll der neue Geschäftszweig ioki individuelle öffentliche Mobilität ermöglichen.

Ioki heißt der neue Geschäftszweig der Deutschen Bahn, der sich mit individueller öffentlicher Mobilität beschäftigt. Ziel ist es, On-Demand-Mobilität und das autonome Fahren auf der Straße in den öffentlichen Verkehr zu bringen.

Im ländlichen Raum zum Bahnhof zu kommen, ist manchmal nicht so einfach. Daher arbeitet die Deutsche Bahn am persönlichen Abholservice.  Ein autonom fahrender Elektrobus soll Reisende mit ähnlichen Routen vor der Haustür einsammeln und zum nächsten Bahnhof bringen. Quasi wie ein Taxi – nur zu Preisen des öffentlichen Nahverkehrs. Ein rund 40-köpfiges Team aus IT- und Verkehrsexperten, Entwicklern und Produkt-Designern soll diese Vision in die Realität umsetzen.

Entsprechende Angebote zu entwickeln und zu testen und Dritte, etwa Landkreise oder andere Verkehrsunternehmen, in die Lage zu versetzten, diese zu betreiben, ist die Aufgabe von ioki. Das Team analysiert für Städte, Kommunen und Verkehrsunternehmen den Mobilitätsbedarf, begleitet behördliche Genehmigungsprozesse und bietet Kundenlösungen aus einer Hand: Von passgenauen Fahrzeug- und Routenkonzepten bis hin zu digitalen Plattformen, über die Fahrgäste die neuen Services nutzen können.

Nach ersten Testbetrieben in Berlin und Leipzig folgt noch im Oktober die erste autonome Buslinie Deutschlands in Bad Birnbach in Niederbayern. Im Rahmen der Smart City-Partnerschaft der DB mit der Freien und Hansestadt Hamburg setzt ioki 2018 einen fahrerbasierten On-Demand-Shuttleservice mit ÖPNV-Anschluss sowie ein weiteres Testfeld für einen autonomen Busverkehr in Hamburg um.