Forschungspartnerschaft Continental und BMW arbeiten am automatisierten Fahren

 	Die Automatisierung des Fahrzeugs wird schrittweise erfolgen. Angefangen bei der Teilautomatisierung ab 2016, über die Hochautomatisierung 2020, bis letztlich zur Vollautomatisierung ab 2025.
Die Automatisierung des Fahrzeugs wird schrittweise erfolgen. Angefangen bei der Teilautomatisierung ab 2016, über die Hochautomatisierung 2020, bis letztlich zur Vollautomatisierung ab 2025.

Continental und die BMW Group haben eine Forschungspartnerschaft geschlossen, um die langfristigen Voraussetzungen zur Serieneinführung hochautomatisierten Fahrens auf Europas Autobahnen zu definieren. Beide Unternehmen wollen gemeinsam einen elektronischen Co-Piloten zu entwickeln.

Das Kooperationsprojekt zwischen Continental und der BMW Group läuft bis Ende 2014. „Automatisiertes Fahren ist ein Kernelement der Mobilität der Zukunft, denn es wird die Sicherheit, den Komfort und die Effizienz im Straßenverkehr deutlich erhöhen“, betont der Continental-Vorstandsvorsitzende Dr. Elmar Degenhart.

Innerhalb der fast zwei Jahre sollen mehrere prototypische Versuchsfahrzeuge zum hochautomatisierten Fahren aufgebaut werden. Im Anschluss werden die Forschungsprototypen einem ausgewählten Personenkreis ausgebildeter Versuchsteilnehmer zur Verfügung gestellt. Dabei sollen die hochautomatisierten Fahrfunktionen mit seriennaher Technik nicht nur auf deutschen, sondern auch auf europäischen Autobahnen mit all ihren Herausforderungen wie Autobahnkreuzen, Mautstellen und Baustellen über Ländergrenzen hinweg erprobt werden.

Continental wird für den Betrieb der Versuchsfahrzeuge beispielsweise die notwendige Umfeldsensorik bereitstellen: Ziel: ein leistungsfähiges Modell der Fahrzeugumgebung darzustellen. Dabei werden Fernbereichs-Radare sowie Kameras zum Einsatz kommen, die sich beim Automobilzulieferer bereits in Serienproduktion befinden.

Um den sicheren Betrieb der Versuchsflotte jederzeit zu ermöglichen, werden Zulieferer und OEM eine Sicherheitsarchitektur entwickeln, die eine stabile Fahrweise der Versuchsträger selbst bei eventuellen Fehlfunktionen erlaubt. Darüber hinaus wird Continental neben der Beteiligung am Aufbau der Versuchsträger maßgeblich an der Definition der Funktions- sowie der E/E-Architektur mitwirken, in die Funktionsentwicklung eingebunden sein und die notwendigen Forschungsarbeiten für das Backend unter der Leitung der BMW Group durchführen.