Nahbereichs-Radarsensoren Continental startet Produktion in den USA

Die Ausparkhilfe Rear Cross Traffic Alert (RCTA) kann Unfälle mit querenden Fahrzeugen beim Ausparken vermeiden.
Die Ausparkhilfe Rear Cross Traffic Alert (RCTA) kann Unfälle mit querenden Fahrzeugen beim Ausparken vermeiden.

Der Automobilzulieferer Continental beginnt im März am Standort Seguin in Texas, USA, mit der Produktion von Nahbereichs-Radarsensoren für den Einsatz in Fahrerassistenzsystemen.

Die Produktion startet zunächst auf einer Linie. Weitere Linien in Seguin sind bereits im Aufbau und in der Planung, um die Nachfrage von OEMs, die in den USA produzieren, decken zu können. „Das Ziel ist es, im Jahr 2016 etwa drei Millionen Nahbereichs-Radarsensoren in Seguin zu produzieren“, sagt Karlheinz Haupt, Leiter des Geschäftsbereichs Fahrerassistenzsysteme in der Continental Division Chassis & Safety. Diese Produktionsmengen zeigten die rasant steigende Nachfrage nach mit Nahbereichsradaren realisierbaren Funktionen wie die Überwachung des toten Winkels oder Ausparkhilfen. Treiber seien zum einen gesetzliche Vorgaben aber auch insbesondere der Kundenwunsch nach mehr Sicherheit und Komfort im Fahrzeug, so Haupt.

Die Nahbereichs-Radarsensoren von Continental sind für die Erkennung von Fahrzeugen im toten Winkel (Blind Spot Detection, BSD) und für die auch als Rear Cross Traffic Alert (RCTA) bezeichnete Ausparkhilfe entscheidend. Die Funktion BSD warnt den Fahrer, wenn sich Fahrzeuge im toten Winkel befinden. Damit werden Verkehrssituationen wie Überholen und Spurwechsel sowohl im Stadt- als auch im Autobahnverkehr wesentlich sicherer und komfortabler beherrschbar. Die Ausparkhilfe RCTA erkennt beim Rückwärtsfahren querende Fahrzeuge und warnt den Fahrer vor einer möglichen Kollision. Damit hilft sie Unfälle beim Ausparken zu vermeiden, die oftmals zu schweren Kollisionen führen und auch Personenschäden zur Folge haben können.