BMW unterstützt Formula Student Autonom auf die Rennstrecke

Seit der Gründung der Formula Student im Jahr 2006 ist BMW einer der Hauptsponsoren des Wettbewerbs
Seit der Gründung der Formula Student im Jahr 2006 ist BMW einer der Hauptsponsoren des Wettbewerbs

Im August startet die elfte Saison der Formula Student. Erstmals gibt es dabei die Wettbewerbskategorie Driverless. Damit wird den gegenwärtigen Entwicklungen in der Automobilindustrie Rechnung getragen.

2021 will BMW mit dem iNext sein erstes autonom fahrendes Fahrzeug auf den Markt bringen. Für das Unternehmen war es deshalb keine Frage, ihre Teams der Formula Student auch in der neuen Kategorie zu unterstützen. Die Teams MunicHMotorsport (Hochschule München) und AMZ-Racing (ETH Zürich) scheuen die Herausforderung des Fahrens ohne Fahrer nicht und treten mit Unterstützung der BMW Group im August zusätzlich in der Kategorie Driverless gegen 13 andere Teams an. Das ebenfalls unterstützte Team Elbflorace (TU Dresden) startet in der Formula Student Electric. Insgesamt starten 115 studentische Teams aus aller Welt beim Formula Student Germany Event, das vom 08. bis 14.08.2017 stattfindet.

BMW unterstützt die Studierenden dabei nicht nur finanziell, sondern auch durch ein Mentoren-Programm. Besonders beim Thema autonomes Fahren werden dabei die Tipps der Ingenieure gerne angenommen. Anlässlich der neuen Herausforderungen wurde deshalb das Mentoren-Netzwerk des Unternehmens um Mitarbeiter aus den Bereichen Künstliche Intelligenz, Sensorik und Software-Entwicklung erweitert.

Ein erster persönlicher Kontakt zwischen den Teams und den Mentoren fand vor kurzem im Forschungs- und Innovationszentrum des Automobilherstellers in München statt. Dort stellten die Studierenden ihre Rennwagen vor und präsentierten den BMW-Mitarbeitern ihre ersten Konzepte für die Wettbewerbe im August. Das Engagement der Studierenden bietet dabei durchaus auch Gelegenheit, sich im Unternehmen für die Zukunft zu empfehlen: »Bei der Formula Student gewinnen die Studierenden nicht nur Fachkenntnisse in Technik und Wirtschaft, sondern auch viele wichtige Soft-Skills durch ihre Arbeit im Team. Was uns aber am meisten begeistert, ist das Engagement und die Leidenschaft, mit der die Studierenden ans Werk gehen«, erklärt Oliver Ferschke, Leiter des Personalmarketings bei BMW.

Damit sie perfekt vorbereitet in die Rennwoche am Hockenheimring starten, werden die Teams im Juli noch einmal nach München kommen. Im Fahrtrainingszentrum der Autobauers in Maisach werden die Studierenden ihren Fahrzeugen den letzten Feinschliff verpassen, noch wertvolle Tipps von den Ingenieuren mitnehmen und mit den Instruktoren der BMW Driving Academy die Ideallinie auf der Rennstrecke trainieren – die dann letztlich der Computer können muss.