Bosch Motorpressekolloquium 2013: Automobilelektronik der Zukunft

Im Testzentrum Boxberg dreht ein Prototyp für vollautomatisiertes Fahren seine Runden.
Vollautomatisiertes Fahren auf der Bosch-Teststrecke Boxberg.

Alle zwei Jahre veranstaltet Bosch auf seiner Teststrecke in Boxberg das Motorpressekolloquium und präsentiert die neuesten Entwicklungen in der Automobiltechnik. Die Leistungsschau reicht von verschiedenen hybriden Antriebskonzepten über Fahrerassistenzsysteme bis hin zum vernetzten Fahren.

Zum Auftakt des 61. Motorpressekolloquiums gab der scheidende Chef des Bosch-Unternehmensbereichs Kraftfahrzeugtechnik, Dr. Bernd Bohr, einen Überblick über die Markt- und Technik-Trends der Branche.

In den letzten zehn Jahren hat sich die weltweite Automobilbranche enorm verändert. Der Anteil von China und Indien an der Automobilproduktion hat sich mehr als verdreifacht, von acht auf 28 Prozent. Bosch konnte in beiden Ländern seinen Umsatz versiebenfachen, von 900 Mio. auf 7,4 Mrd. Euro. 2012 setzte Bosch rund 31 Mrd. Euro mit Kraftfahrzeugtechnik um, für 2013 prognostiziert Bohr ein Wachstum von drei bis fünf Prozent. Der Unternehmensbereich Kraftfahrzeugtechnik ist mit einem Netz von 50 Entwicklungs- und 95 Fertigungsstandorten weltweit in der Nähe seiner Kunden. Zu Jahresbeginn waren unter seinen 177.000 Mitarbeitern 63 000 innerhalb und 114.000 außerhalb Deutschlands tätig. Besonders international sei Forschung und Entwicklung aufgestellt. Sie hat in der Kraftfahrzeugtechnik 33.500 Mitarbeiter, davon knapp 19.000 in Europa, nahezu 2.000 in Amerika und bereits gut 12.500 in Asien. Bei elektronischen Antriebs- und Sicherheitssystemen sieht Bohr sein Unternehmen als Markt- und Innovationsführer.

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Bosch Motorpressekolloquium 2013

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