Continental Automatisiertes Fahren auch für Nutzfahrzeuge

Automatisiertes Fahren maximiert Transporteffizienz von Nutzfahrzeugen.
Automatisiertes Fahren maximiert Transporteffizienz von Nutzfahrzeugen.

Den für Pkw bekannte Entwicklungsfahrplan für das automatisierte Fahren will Continental für den Nutzfahrzeugbereich adaptieren und noch in diesem Jahrzehnt das teilautomatisierte Fahren realisieren.

Bereits bis 2025 soll das vollautomatisierte Fahren auf Teilstrecken möglich sein. Auf der IAA Nutzfahrzeuge stellt Continental mit dem Connected eHorizon eine der Grundlagen auf dem Weg zum vollautomatisierten Fahrzeug aus. Dieser "vernetzte elektronische Horizont" nutzt Navigationsdaten zukünftig noch besser, indem die zugrunde liegenden Daten der topographischen Karten mittels Crowdsourcing von Sensoren anderer Verkehrsteilnehmer ergänzt werden.

"Die technologischen Entwicklungen sind vielversprechend und rücken das Ziel vollautomatisiertes Fahren in greifbare Nähe. Die größte Hürde besteht darin, dass die rechtlichen Rahmenbedingungen diesem Fortschritt erst noch angepasst werden müssen", erklärt Michael Ruf, Leiter Business Unit Commercial Vehicles & Aftermarket. Zwar dürfen Fahrerassistenzsysteme schon heute diverse Fahraufgaben übernehmen, die volle Kontrolle und Verantwortung liegt jedoch nach wie vor beim Fahrer. Langfristig sieht Continental den Fahrer eher in einem Transportmanager mit umfassenderen Aufgaben und attraktiverer Entlohnung. Dafür müssen jedoch die rechtlichen Rahmenbedingungen gegeben sein. Sollten im nächsten Jahrzehnt die technologischen und rechtlichen Voraussetzungen für vollautomatisiertes Fahren erfüllt sein, steht der Automobilzulieferer mit einem umfassenden Portfolio für automatisiert zu fahrende Nutzfahrzeuge bereit.

Michael Ruf, Leiter Business Unit Commercial Vehicles & Aftermarket