Car-to-X-Kommunikation Audi stellt Ergebnisse des Großprojekts simTD vor

Test über simTD hinaus: 35 Exemplare des Audi A1 e-tron sind via UMTS mit einem relevanten Verkehrsleitreichner verbunden.
Test über simTD hinaus: 35 Exemplare des Audi A1 e-tron sind via UMTS mit einem relevanten Verkehrsleitreichner verbunden.

Audi konnte aus derm Großversuch "Sichere und Intelligente Mobilität Testfeld Deutschland" wichtige Erkenntnisse ziehen, u.a. für die Projekte Ampelphasenassistent, Straßenvorschau, erweiterte Navigation sowie Kreuzungsassistent.

Im Projekt Ampelphasenassistent wurden im Raum Frankfurt am Main 20 Ampelanlagen so umgerüstet, dass die Testflotte mit ihnen Kontakt aufnehmen konnte. Ziel: ein möglichst effizienter Verkehrsfluss in Ballungsgebieten.
Die Informationen der Ampelanlagen werden ins Auto übertragen und als Grafiken im Display des Fahrerinformationssystems visualisiert. Sie zeigen dem Fahrer an, welches Tempo er wählen sollte, um die nächste Ampel während einer Grünphase zu erreichen. Akustische Signale warnen darüber hinaus rechtzeitig vor Rot-Phasen. Restzeit-Einblendungen im Display unterstützen beim Warten auf Grün.
Über den Projektstand bei simTD hinaus hat Audi bereits den nächsten Entwicklungsschritt vollzogen. Hierbei sind die Autos via UMTS mit dem jeweiligen Verkehrsleitrechner verbunden. Ein Umrüsten der Ampeln erübrigt sich dadurch. 35 Exemplare des Audi A1 e-tron, die an der Initiative „Schaufester Elektromobilität“ der Bundesregierung teilnehmen, nutzen bereits eine weiterentwickelte Version dieser neuen Technologie.
Ampelinfo online erlaubt eine CO2-Reduzierung von bis zu 15 Prozent. Dies entspricht in Summe etwa 900 Millionen Litern Kraftstoff im Jahr, käme die Technologie in Deutschland flächendeckend zum Einsatz. Sie hat das Stadium der Marktreife erlangt. Schon heute stößt Audi in vielen Städten und Kommunen auf großes Interesse.