Delphi Alles mit allem vernetzen

Mehr Sicherheit durch Vernetzung: Das V2E-Konzept von Delphi.
Mehr Sicherheit durch Vernetzung: Das V2E-Konzept von Delphi.

Unter dem Schlagwort »V2E – Vehicle-to-Everything« stellt Delphi auf der CES neue Konzepte auf dem Weg zum automatisierten Fahren vor: Fahrzeug und Fahrer werden bestmöglich vernetzt, um die Verkehrssicherheit deutlich zu erhöhen.

Delphis Ansatz einer Fahrzeug-Vernetzung mit allem – V2E – betrachtet nicht nur die Interaktion mit Ingenieuren und Wissenschaftlern, sondern auch und vor allem mit dem Endkunden. Dazu hat Delphi für die CES fünf Szenarien entwickelt:

Fahrzeug und Fahrzeug: Delphis Fahrzeug kann alle Fahrzeuge in der unmittelbaren Umgebung erkennen. Es bemerkt auch, wenn ein Fahrzeug nahebei abrupt auf die Spur des Delphi-Fahrzeuges wechseln will. Durch eine sofortige Reaktion wird eine Kollision vermieden.

Fahrzeug und Fußgänger: Das autonome Fahrzeug von morgen behält nicht nur die aktuelle Verkehrssituation im Auge, sondern auch das periphere Geschehen, beispielsweise unachtsame Fußgänger. Durch die Nutzung eines speziellen Chips in einem Smartphone wird das Fahrzeug vor Fußgängern gewarnt, die telefonieren, ohne auf den Verkehr zu achten. Gleichzeitig macht es den Unachtsamen über einen Warnton in seinem Smartphone darauf aufmerksam, umgehend auf den fließenden Verkehr zu achten.

Fahrzeug und Ampeln: Durch Dedicated Short Range Communication (DSRC) erkennt Delphis Fahrzeug den Status der Verkehrsampeln in Las Vegas und kann die einzelnen Ampelphasen einplanen. Ein Display innerhalb des Fahrzeugs zählt bei der Annäherung an eine Ampel die Sekunden herunter, wann sie die Signalfarbe wechselt. Es wird auch angezeigt, ob die derzeitige Geschwindigkeit für ein sicheres Überfahren bei Grün ausreicht. Ist das nicht der Fall, bremst das Fahrzeug automatisch sanft ab und ist damit für nachfolgende Fahrzeuge berechenbar.

Um die Kurve schauen: Das Delphi-Fahrzeugt reagiert auch in Situationen, wenn Straßen in schiefen Winkeln einander kreuzen und so den Fahrer daran hindern, den Gegenverkehr zu erkennen.

Mitfahrgelegenheit: Freunde und Familienmitglieder des Fahrers können über seinen augenblicklichen Standort informiert werden und so eine Mitfahrgelegenheit anfragen.

Zum Thema

Fahrerassistenzsysteme und Infotainment: Highlights auf der CES 2016
Daimler: Serienfahrzeug mit Testlizenz zum autonomen Fahren
Partnerschaft zwischen Volkswagen und Mobileye: Bildverarbeitungstechnik als Schlüssel für automatisiertes Fahren
Renesas und TTTech: Entwicklungskooperation für ADAS-Plattformlösung