Elektro-Trabi: Der Trabant nT

Mit dem Trabant nT präsentiert der Spezialfahrzeugbauer IndiKar auf der diesjährigen IAA den Nachfolger des DDR-Kultautos. Dieser kommt aber im Gegensatz zu seinem Vorgänger mit Zweitakt- kommt der nT mit einem Elektromotor auf den Markt.

Nach dem großen Publikumserfolg des Designmodells von Herpa auf der IAA 2007 haben sich Miniaturhersteller, der Spezialfahrzeugbauer IndiKar und die Ingenieursgesellschaft IAV zusammengeschlossen, um einen Trabi-Prototypen für die diesjährige International Automobilausstellung zu produzieren. »Er wird als Elektroauto für die Stadt und den stadtnahen Bereich präsentiert«, erklärt Ronald Gerschewski, Geschäftsführer von IndiKar. Ebenso wie sein Vorgänger, die »Rennpappe«, soll auch der neu aufgelegte E-Trabant für die breitere Masse erschwinglich und praktikabel sein.

»Es ist denkbar, dass schon im Jahr 2012 die ersten Trabant nT auf der Straße sein könnten«, blickt Gerschewski in die Zukunft. Das E-Auto haben die beteiligten Entwicklungspartner mit den Mitteln des Konsortiums und ohne staatliche Finanzspritzen konzipiert. »Wir suchen jetzt nach Investoren, die es mit uns fortentwickeln möchten«, so Gerschewski weiter. Auf der diesjährigen IAA wird dann das Geheimnis um den Trabant nT gelüftet und den Besucher die Möglichkeit gegeben, in das Auto einzusteigen.

Das Modell des Trabant nT von Herpa

Der E-Trabi soll weniger als 1000 kg wiegen und seine Reichweite 250 km betragen. Zu dem Konsortium, das den Trabant nT entwickelt, gehören neben IndiKar, Herpa und IAV unter anderem auch ein Designer, der einst bei VW gearbeitet hat, sowie der Glashersteller Polartherm. Des Weiteren soll der neue Trabi mit einem großen Sonnendach - eventuell auch mit Solarzellen bestückt – ausgestattet sein. Die Front soll – analog zum Herpa-Modell – ein mächtiger Kühler und die runden Scheinwerfer dominieren.