Kabel-Markiergerät: Prägeverfahren sorgt für "Klarheit"
Produkte des Jahres
SPS Ticker / Nachbericht
Relaisforum
Die Preisentwicklung bei den Rohstoffen sowie die Rohstoffbeschaffung sind heute Themen, mit denen sich die Relais-Hersteller verstärkt auseinandersetzen. Heiß diskutiert wurde die aktuelle Problematik rund um die steigenden Materialpreise auch auf dem Relais-Forum der Markt&Technik.
Fachartikel
Neues Steckverbindersystem
Auf einer Leiterplatte sind die Anschluss- klemmen häufig die größten Bauteile. Im Steckverbindersystem »Picomax« kommt nunmehr ein neuartiges Kontaktsystem zum Einsatz, das sehr viel kleiner ist als andere Systeme und dennoch Vibrationen gut standhält.
Klein, leicht, sparsam und robust – die unaufhaltsame Weiterentwicklung der innovativen Halbleiterschalter sorgt für eine beachtliche Leistungsfähigkeit, die sich mit der richtigen Verschaltung noch steigern lässt.
Steckverbinder im besonderen Einsatz
Steckverbinder im besonderen Einsatz
Ohne Steckverbinder keine Innovation! Wichtige, zukunftsträchtige und zum Teil auch kuriose Projekte sehen Sie hier:
Marktübersichten Elektromechanik
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21. - 22. März in München
Die Ansprüche an die Automatisierungsplattformen steigen enorm: Gefordert sind immer kürzere Entwicklungszeiten, eine höhere Software-Qualität und die Verwendung moderner Software-Engineering-Methoden. Inwieweit erfüllen die Plattformen der Automatisierungsanbieter diese Anforderungen der Maschinenbauer? Die Unternehmen Siemens, Rockwell Automation, Beckhoff und B&R mehr...
Programm online – Melden Sie sich jetzt an!
Die 25. electronic displays Conference ist die etablierte Konferenz in Europa für die Förderung des Dialogs und der Diskussion zwischen Ingenieuren, Forschern, Anwendern sowie Herstellern bzw. Distributoren auf dem Gebiet der elektronischen Displays. Informieren Sie sich über die neuesten Entwicklungen und sichern Sie sich jetzt Ihren Wissensvorsprung!
Kongressprogramm & Anmeldung http://www.electronic-displays.de/registration.html
Leistunghalbleiter erwärmen
Kühlkonzepte können nur dann erfolgreich wirken, wenn auch eine thermisch wirkungsvolle Anbindung zwischen Leistungshalbleiter und Kühlkörper erreicht wird. Welche Materialien dafür in Frage kommen, lesen Sie hier.
Lichtbögen bei Relais
Übersicht
Durchblick im Datensteckverbinder-Dschungel
Ob Kupfer oder Lichtwellenleiter, Schaltschrank oder Gerät, Schweißbereich oder Chemieanlage – industrielle Kommunikationssysteme lassen sich in der Automatisierungstechnik einsetzen. Mit einem angepassten Installationskonzept und durchdachten Lösungen für die schnelle Installation im Feld lassen sich flexible und zuverlässige Strukturen im Maschinen- und Anlagenbau leicht realisieren.
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Mit der zunehmenden Dezentralisierung der Automatisierungstechnik steigt der Kommunikationsbedarf zwischen den Geräten, die sich sowohl in der geschützten Umgebung eines Schaltschrankes wie auch immer häufiger im rauhen „Feld“ befinden. Bei der Entscheidung für ein industrielles Kommunikationssystem stehen heute Feldbus-Systeme – etwa Interbus – sowie Systeme des Industrial Ethernet – etwa Profinet – im Fokus. Maßgebend für den Erfolg eines Systems ist auch das Verkabelungskonzept mit seiner an das Fertigungsumfeld angepassten Topologie, seinen Auslegungsregeln und seinen Komponenten. Phoenix Contact bietet hier ein breites Produktspektrum an Steckverbindern – je nach Typ, Anwendungsgebiet, Übertragungsmedium und Schutzart.
Übertragen mit Strom und Licht
Als Medien ermöglichen die relevanten Systeme eine elektrische Datenübertragung mit symmetrischen Leitungen sowie eine optische Datenübertragung mittels Lichtwellenleiter. Daneben spielen weitere Rahmenbedingungen im Industriebereich eine Rolle: Das System muss sich einfach installieren, in Betrieb nehmen, warten, diagnostizieren und im Fehlerfall reparieren lassen. Wichtige Komponenten, mit denen sich diese Ziele verwirklichen lassen, sind die eingesetzten Steckverbinder.

Innerhalb der Kommunikationsnetzwerke eines Unternehmens werden heute neben den anwendungsneutralen generischen Netzwerken im Fertigungsbereich nach IEC 11801/24702 auch anwendungsspezifische Netzwerke innerhalb der so genannten Automation Islands nach IEC 61918 betrieben. Bei Ethernet-basierten Lösungen reichen die Ansätze von der generischen Kommunikationsverkabelung in den Industriebereich bis hin zu speziellen Komponenten und Topologien. Etablierte Feldbus-Systeme basieren meist auf RS 485 oder CAN und bedienen sich immer spezieller Komponenten. Normativ ist dies vom IEC in mehreren Standards beschrieben (Bild 1).
Feldbus-Organisationen haben eigene Definitionen
Der Anwender muss bei der Komponentenauswahl neben den übertragungstechnischen Eigenschaften zusätzlich die Umgebungsbedingungen beachten. Eine systematische Beschreibung der Umweltbedingungen erfolgt mit dem MICE-Konzept nach IEC TR 29106 für die Belastungen Mechanik, Fremdstoffe, Klima und EMV sowie den Schärfegraden 1, 2 und 3 für Büro, leichter und schwerer Industriebereich. Feldbus-Organisationen haben oft eigene Definitionen, etwa für inner- und außerhalb des Schaltschranks. Darüber hinaus haben geschirmte Leitungen sowie das Erdungsund Potentialausgleichssystem erheblichen Einfluss auf die Zuverlässigkeit des Netzwerks. Der Schirmanschluss der symmetrischen Leitungen ist allseitig mit dem – vorzugsweise vermaschten – Potentialausgleichssystem zu verbinden. Potentialdifferenzen zwischen den Erdungspunkten erzeugen Ausgleichsströme, und diese wiederum Störungen in der Verkabelung. Falls kein ordnungsgemäßes Potentialausgleichssystem besteht, sollten optische Verbindungen genutzt werden.

Steckverbinder mit Schnellanschlusstechnik
Feldbus-Systeme sind physikalisch bei der elektrischen Datenübertragung so gestaltet, dass ein Signal nur einmal eingespeist wird und dann an jeder Position der Übertragungsstrecke zur Verfügung steht. Somit kann jeder Teilnehmer das Signal an einem beliebigen Ort nahezu rückwirkungsfrei durch eine rein passive Parallelschaltung seines Empfängers „anzapfen“. Genauso verhält es sich mit dem Sendesignal. Dabei regelt das Software-Protokoll, dass immer nur ein Sender aktiv ist. Zur Vermeidung von Reflexionen ist die Leitung beidseitig mit der Impedanz der Leitung abzuschließen, außerdem sind Stichleitungen kurz zu halten. Durch diese Physik ist eine Linientopologie vorgegeben. Bei der Planung sind die Abschluss-Widerstände zu berücksichtigen, die entweder in den Geräten integriert oder als externe Komponenten vorzusehen sind. Durch die Parallelschaltung der Signale werden Steckverbinder am Gerät benötigt, in denen die ankommende und die abgehende Leitung vor Ort angeschlossen werden (Bild 2).
Vorteilhaft sind hierbei Steckverbinder, die auf den jeweiligen Feldbus ausgelegt sind und über eine Schnellanschlusstechnik verfügen. Oft werden die Abschlusswiderstände auch schon im Steckverbinder zuschaltbar integriert, wobei gleichzeitig die abgehende Leitung abgeschaltet wird. So muss bei einer Anlagenänderung anstelle einer Neuinstallation nur ein Schalter betätigt werden. Auch bei der Inbetriebnahme und der Fehlersuche lässt sich der Bus systematisch und schrittweise auf- und abschalten. Hier können besonders einfach anzuwendende vorkonfektionierte Leitungen genutzt werden – sofern am Gerät ein T-Verteiler ist, in dem die ankommende und die abgehende Leitung eingesteckt werden.
1. Teil: Durchblick im Datensteckverbinder-Dschungel
2. Teil: Anwendungsneutrale Verkabelungsstruktur
3. Teil: Der Steckverbinder muss sich für unterschiedliche Fasertypen eignen












