Wind River startet Initiative für Multicore-Gerätesoftware

Wind River, Spezialist für die Optimierung von Geräte-Software und deren Entwicklungsprozessen, will die Standardisierung von Multicore-Architekturen und die Bereitstellung von Lösungen für die Geräte-Entwicklung vorantreiben und hat dazu die Multicore-Processing-Initiative (MCP) ins Leben gerufen.

Mit dieser Initiative, die als Teil von Device Software Optimization (DSO) zu verstehen ist, beabsichtigt Wind River, die in Organisationen und Unternehmen vorhandenen Kompetenzen im Hinblick auf die Entwicklung innovativer Software und die Integration in Halbleiter-Technologien zu bündeln. Dabei arbeitet das Unternehmen eng mit Firmen wie ARM, Broadcom und Freescale zusammen.

Die MCP-Initiative zielt darauf ab, Geräteherstellern Lösungen zur Verfügung zu stellen, mit denen sie die Leistungsvorteile von Multicore-Hardware-Komponenten in Geräten nutzen können. Dazu gehören beispielsweise Standardisierungen über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Die schnelle Entwicklung von Geräte-Prototypen und das Debugging sollen an Multicore-Anforderungen angepasste Entwicklungstools ermöglichen. Gleichzeitig soll den Unternehmen die Wahl von Betriebsumgebungen und Einsatzmöglichkeiten erhalten bleiben.

Die Partnerschaften stellen integrierte Referenzdesigns, COTS-Boards und Board Support Packages speziell für neue aufkommende Multicore-Prozessoren bereit. Das von Wind River aufgebaute Ecosystem, dem Software-Unternehmen wie ALT Software, Datalight, IP Infusion, Kuka Controls, Solid Information Technology und Tilcon angehören, ermöglicht es, dass sich Unternehmen einen Anbieter ihrer Wahl für die Multicore-Hardware-Plattform suchen können.