Alutronic Stiftkühlkörper für die Leistungselektronik

Stiftkühlkörper sind wirtschaftlicher, konstruktiver und thermischer gegenüber Strangpressprofilen.
Stiftkühlkörper sind wirtschaftlicher, konstruktiver und thermischer gegenüber Strangpressprofilen.

Der Bauraum für die Entwärmung von Leistungselektronik ist meist begrenzt. Auch das Gewicht, die Möglichkeiten bei der Montage und die Materialkosten des Kühlkörpers spielen eine Rolle. Gegenüber Strangpressprofilen sind Stiftkühlkörper wirtschaftlich, konstruktiv und thermisch oft im Vorteil.

Gerade für Leistungsmodule mit hoher Verlustleistung waren jedoch bislang als Standard keine Modelle in der erforderlichen Größe erhältlich. Seit Anfang 2014 hat Alutronic Kühlkörper Stiftkühlkörper in 50 verschiedenen Standardausführungen im Programm, die unter anderem in den Leistungsklassen mit einer Abwärme von über 500 W eingesetzt werden können. Es können hinsichtlich Bearbeitung, Oberflächenveredelung, Befestigung und Zubehör zudem noch kundenspezifische Anpassungen vorgenommen werden – auch für kleine und mittlere Serien.

Das angewandte Fließpressverfahren und die resultierende hohe Materialdichte der Stiftkühlkörper in nahezu reiner Aluminiumlegierung (Al 99,5) sorgen für eine Wärmeleitung von bis zu 236 W/(m∙K). Gleichzeitig erlaubt es eine optimale Wärmeverteilung, da das Material in Wärmefluss- und Materialflussrichtung – von der Basis bis in die Stiftenden – dieselbe Struktur aufweist. Für den optimalen Wärmeeintrag in die Basisfläche sorgt die standardmäßige Ebenheit der Montagefläche von weniger als 0,1 mm.

Erhältlich als Round oder Square Cut erreichen die 50 neuen Stiftkühlkörper hinsichtlich ihrer Abmessungen, aber auch was die Stiftdichte betrifft, größere Werte als alle bisher von deutschen Herstellern erhältliche Ausführungen. Denn die Stiftkühlkörper sind nun mit einer Montagefläche bis 160 mm × 260 mm und einer Gesamthöhe von 40 mm aus einem Stück herstellbar.