Steckverbinder von Panasonic Sicher und zuverlässig kontaktiert

Kriterien wie platzsparend, kostengünstig und multifunktional charakterisieren aktuelle Steckverbindergenerationen. Insbesondere gelten diese Anforderungen für flexible gedruckte Schaltungen und Board-to-Board-Verbindungen. Panasonic Electric Works stellt diesbezüglich zwei maßgeschneiderte Varianten vor.

Heutzutage ist es unerlässlich, flexibel und wirtschaftlich auf die Gegebenheiten der unterschiedlichen Branchen und Märkte zu reagieren. Dies gilt insbesondere für elektronische Geräte und deren Komponenten. Steckverbinder für flexible gedruckte Schaltungen (Flexible Printed Circuits, FPC), sowie die Board-to-Board-Steckverbinder stehen hoch im Kurs und bieten sich als kostengünstige, Platz und Gewicht sparende Verbindungen an.

Zur Kontaktierung von LC-Displays, Touch Foils oder Kamera-Modulen sind sie seit langem bei vielen Anwendungen verbreitet. Mit steigendem Funktionsumfang verlangen die mobilen Endgeräte und Embedded Solutions nach immer mehr Signalleitungen für ihre digitalen Datenströme. Und rasant, wie die Zahl der benötigten Datenpins und die Geschwindigkeit der Übertragungsrate steigen, schrumpfen die Abmessungen der Geräte trotz komplexeren Innenlebens ständig weiter.

So sind zum Beispiel an den heutigen Generationen der Smartphones und Tablets äußerlich nur die Ein-/Ausgangsanschlüsse für Headset, Ladestation oder den Datenport zu erkennen. Die stetige Miniaturisierung der mobilen Kommunikations- und Unterhaltungselektronik sowie der Markt der Embedded Solutions stellt große Herausforderungen an die Verbindungstechnik, und zwar mit Fokus auf Packungsdichten und Verarbeitbarkeit in voll automatisierten Fertigungsanlagen.

Bellows-Kontakte mit minimalen Kontaktwiderständen

Auf die genannten Herausforderungen zugeschnitten sind die Steckverbinder der »Tough Contact«-Serie von Panasonic. Ein besonderes Merkmal dieser Steckverbinder ist die Verwendung sogenannter Bellows-Kontakte (Bild 1). Konventionelle Steckverbinder werden meist mit »Tuning Fork«-Kontakten ausgeführt, und diese werden in einem Stück aus einem Metallband ausgestanzt (Endform). Im Gegensatz zu den Bellows-Kontakten liefert ihre gestanzte Oberfläche keine so flache und glatte Kontaktoberfläche, was wiederum einen Einfluss auf den Kontaktwiderstand hat.

Ein weiterer Nachteil dieser Kontaktart ist die geringe Elastizität. Bei starken Stößen oder Erschütterungen kann dies zu einer Unterbrechung der Verbindung führen. Die Bellows-Kontakte hingegen zeichnen sich durch die spezielle Formgebung und Verarbeitung der Kontaktfeder aus. Dadurch wird eine hohe Elastizität der Verbindung erreicht, was zu einer deutlichen Verbesserung der Kontaktsicherheit bei Stößen und Erschütterungen führt. Die elastischen Kontakte dämpfen diese und entlasten somit die Leiterplatte sowie die Lötstellen mechanisch. Zusätzlich sorgt eine in die Kontaktfedern eingeprägte Rastnase für ein fühlbares Verriegeln der Steckverbindung bei der Montage.

Bei den zu übertragenden Signalen ist ein geringer und gleichbleibender Kontaktwiderstand zu gewährleisten. Dies wird unter anderem durch eine selektive Goldbeschichtung auf den Kontaktflächen ermöglicht. Aufgrund des Kostendruckes kann diese Goldschicht jedoch nicht beliebig stark ausgeführt werden. Vielmehr wird auf ein geeignetes, praxistaugliches Maß reduziert. In der Regel bestehen die Kontakte aus einer Kupferlegierung als Basismaterial.