Leoni Schwacher Start im ersten Quartal

Leoni hat im vergangenen Jahr vor allem von der boomenden Automobilindustrie profitiert.
Leoni hat einen schwachen Start ins erste Quartal hingelegt.

Der Kabel- und Bordnetzspezialist Leoni hat vorläufige Zahlen für das erste Quartal 2013 bekannt gegeben. Ergebnis: leichter Umsatzrückgang, aber massiver Gewinneinbruch im Vergleich zum Vorjahr.

Der Konzernumsatz von Januar bis März liegt mit 959 Mio. Euro zwar annähernd auf dem Niveau des sehr guten Vorjahres (969,1 Mio. Euro). Dabei haben den Nürnbergern die guten Umsätze der Automobilindustrie in Asien und Nordamerika geholfen.

Doch das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) liegt den vorläufigen Berechnungen zufolge bei nur 38,5 Mio. Euro (Vorjahr: 94,2 Mio. Euro) – ein Minus von 55,7 Mio. Euro.

Leoni gibt als Gründe für den Gewinneinbruch „hohe Einmalerträge“  im ersten Quartal 2012 und Investitionen im ersten Quartal 2013 an. Dabei gehe es um geplante Anlaufkosten und Vorleistungen für neue Bordnetzprojekte sowie Aufwendungen für größere IT-Projekte.     

Man sei zuversichtlich, dass sich das zweite Halbjahr 2013 besser als die ersten sechs Monate entwickeln werde. An der Prognose für das Gesamtjahr, ein geplanter Umsatz von ca. 3,7 Mrd. Euro und ein EBIT von ca. 170 Mio. Euro, hält Leoni fest.