Rehag Elektronik baut aus

Neben aktiven und passiven Bauelementen bietet die Rehag Elektronik seit kurzem im Rahmen ihres Distributionsservices auch elektromechanische Komponenten an.

»Wir haben in letzter Zeit das wachsende Interesse unserer Kunden registriert, auch ihren Elektromechanik-Bedarf über uns zu beziehen«, berichtet Maic Hogrefe, zuständig für Marketing und Vertrieb bei Rehag Elektronik, »und bauen deshalb nun unser Engagement im Bereich Elektromechanik deutlich aus«.

So arbeitet das Unternehmen jetzt unter anderem mit Conec (D-Sub-Steckverbinder), Wago (Printklemmenprogramm) und Apem (Schalter/Taster) zusammen und hat überdies das gesamte Produktprogramm von Yamaichi in den Vertrieb aufgenommen. Das wachsende Interesse führt Hogrefe auf die bei vielen Kunden laufenden Programme zur Lieferantenreduzierung zurück. Die Elektromechanik, so seine Einschätzung, werde immer stärker zum Bestandteil des C-Teile-Managements, das Dienstleister wie die Rehag Elektronik traditionell anbieten.

Der nächste Schritt ließ denn auch nicht lange auf sich warten: Seit kurzem übernimmt das Unternehmen auch Aufträge im Bereich der Kabelkonfektionierung. »Der Einstieg in das Steckverbinder-Geschäft zog diese Frage fast zwangsläufig nach sich«, berichtet Hogrefe, »zur Realisierung dieses Services arbeiten wir mit spezialisierten Partnern zusammen«.

Der verstärkte Einstieg in das Geschäft mit elektromechanischen Komponenten fällt für das Unternehmen in eine ausgesprochene Wachstumsphase. Mit einem Investitionsvolumen von rund 750.000 Euro hat Rehag Elektronik seine Büro-, Lager- und Logistikfläche zum Jahreswechsel auf 1450 m2 verdoppelt. Auch personell will die Firma in diesem Jahr zulegen: Zu den derzeit 30 Mitarbeitern sollen noch einmal drei Beschäftigte hinzukommen, um den technischen Vertrieb, in dem zur Zeit 18 Mitarbeiter tätig sind, weiter auszubauen.