Durchbruch bei der Magnetresonanz-Bildtechnik

IBM stößt durch den Einsatz der Magnetresonanzkraft-Mikroskopie in den Nanobereich vor.

Forscher des IBM Almaden Research Center in Kalifornien haben es geschafft, Objekte mit einer Größe von 90 Nanometern abzubilden. Dies ist laut IBM ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einem Mikroskop, das einzelne Atome aufzulösen und dreidimensional darstellen kann.

Die Empfindlichkeit der  Magnetresonanzkraft-Mikroskopie (MFRM) soll bis zu 60.000 mal höher liegen als bei der gegenwärtig eingesetzten Magnetresonanz-Bildtechnik. Diese erreicht bisher eine Auflösung von zirka 3 Mikrometern oder 3000 Nanometern. Mit dieser neuen Technik erhoffen sich die Forscher neue Erkenntnisse beispielsweise in der Erforschung der atomaren Struktur von Materialien oder dem Aufbau von Proteinen in pharmazeutischen Wirkstoffen.