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Neues Geschäftsmodell: Fujitsu Electronics Europe geht als Distributor an den Start

Am 1. Januar ist Fujitsu Electronics Europe (FEEU) als neuer globaler Distributor in den Markt gestartet. Zuvor war das Unternehmen als Fujitsu Semiconductor Europe (FSEU) aktiv.

Axel Tripkewitz ist Geschäftsführer der neuen Fujitsu Electronics Europe GmbH.

FEEU hat Standorte in Langen bei Frankfurt, in München, Mailand, Budapest und Istanbul. FEEU vertreibt nicht nur Halbleiter, sondern bietet eine breitere Palette von komplexen Elektronik-Lösungen samt Beratungsleistungen vor allem für Automotive-, Industrial und Communication-Anwendungen. Herstellern verschafft FEEU sowohl Zugang zum Fujitsu-Universum als auch zu passgenauen Produkten von Drittanbietern.

Axel Tripkewitz, zuvor Vice President HR & Corporate Services bei FSEU, steht FEEU als Geschäftsführer vor: „Wir sind seit über 30 Jahren auf dem europäischen Elektronikmarkt aktiv, haben hervorragende Kundenbeziehungen und eine hohe Beratungskompetenz aufgebaut“, erklärt Tripkewitz. „Wir sind mit den Roadmaps unserer Kunden vertraut und helfen ihnen, diese schnell und in höchster Qualität zu realisieren. Wir verstehen es als unsere Mission, Hürden für Innovation abzubauen. Deshalb werden wir vor allem solche Lösungen von renommierten Partnern in unser Portfolio nehmen, mit denen unsere Kunden einen Innovationsvorsprung erreichen können.“ 

Das Angebot von FEEU stützt sich auf drei Säulen: 

  • Fujitsu-Universum: FEEU vertreibt Lösungen aus der Fujitsu-Welt. Hierzu gehören heute zum Beispiel PCBs von Fujitsu Interconnect Technologies oder DC/DC Konverter von FDK. Auch Lösungen ehemaliger Fujitsu-Firmen wie Custom SoCs oder Imaging und Graphics-Lösungen von Socionext bietet das Unternehmen an.
  • Drittanbieter: Als Spezialist für komplexe Produkte scannt FEEU den Markt kontinuierlich nach vielversprechenden Lösungen. Bereits zum Portfolio gehören beispielsweise GaN-Leistungs-bauelemente von Transphorm. 
  • Einige Lösungen im FEEU-Portfolio stellt das Unternehmen weiterhin selbst her und vertreibt diese auch, beispielsweise FRAMs.