Sensor zur Wasserstoff-Lecksuche in Fahrzeugen

Speziell für das Aufspüren von Wasserstoffgas in Brennstoffzellen-Fahrzeugen wurde die Sensoreinheit FCV6813 von Figaro entwickelt. Unitronic übernimmt den Vertrieb und erweitert damit sein Sensorprogramm.

Das nach dem katalytischen Prinzip arbeitende Sensormodul zeichnet sich unter anderem durch eine extrem kurze Aufheizzeit von maximal 2 Sekunden aus. Konventionelle Halbleitersensoren benötigen dafür mehrere Minuten. Zu den weiteren Merkmalen der Sensoreinheit zählt eine kurze Reaktionszeit von unter 8 Sekunden, ein breiter Erkennungsbereich von 0 bis 4 Prozent Wasserstoff und ein großer Arbeitstemperaturbereich von -35 °C  bis +90 °C bei 0 bis 100 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit.

Linear zum Erkennungsbereich von 0 bis 4 Prozent Wasserstoff wird eine Signalausgangsspannung von 0,5 bis 4,5 VDC generiert, die Genauigkeit über den gesamten Messbereich beträgt ± 10 Prozent. Für die Spannungsversorgung benötigt das Modul 12 ± 4 VDC. Die Leistungsaufnahme der wartungsfreien, zirka 80 × 54 × 25,5 mm großen Sensoreinheit liegt bei maximal 3 W. Das explosionssichere, den RoHS-Vorgaben entsprechende Sensorelement ist zum Flammenschutz mit rostfreien Stahlgitter ummantelt.

Datenblätter und Muster des Sensormoduls sind ab sofort bei Unitronic erhältlich.