Rutronik Logistik mit neuer Führungsspitze

Rutronik hat die Leitung des Geschäftsbereichs Rutronik Logistik neu besetzt. Ab sofort fungiert Christiane Groß als Geschäftsbereichsleiterin und Prokuristin.

In dieser Funktion ist Christiane Groß Mitglied der Geschäftsführung und berichtet direkt an den Vorsitzenden der Geschäftsführung, Helmut Rudel. Parallel dazu verstärkt Dr. Jasmin Stahl als Leiterin Logistikvertrieb und – management die Führungsebene der Logistik-Sparte von Rutronik. Sie berichtet an Groß. Damit hat Rutronik zwei erfahrene Expertinnen für Logistik, beziehungsweise Supply Chain Management berufen, die von der Pike auf mit der Bauelemente-Distribution vertraut sind.
Mit dieser personellen Umstrukturierung forciert Rutronik den Ausbau des Geschäftsfeldes Logistik im Hinblick auf die Globalisierung der Märkte und die stark ansteigende Nachfrage nach internationalen Logistik-Konzepten. Groß hatte nach ihrem Studium der Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Logistik und Controlling seit Mitte der Neunziger Jahre Führungspositionen auf Distributions- sowie auf Herstellerseite inne. Als vorrangiges Bereichsziel betrachtet die Logistik-Expertin strategisch vor allem die verstärkte Ausrichtung auf Europa und den globalen Aktionsradius. Operativ will Groß interne Prozesse durchgängig optimieren und verkürzen sowie eine Steigerung der automatisierten Auftragsabwicklung erzielen.  

Rutronik setzt für einige Kunden bereits weltweite Logistikkonzepte um: »Logistik ist mehr als ein Service `rund um das Produkt´, globale Konzepte sind heute ein Muss«, betont Christiane Groß. »Wir verzeichnen in Europa überdurchschnittliches Wachstum bei der Bauteile-Distribution, insofern sind wir gefordert, auch unsere Logistik-Lösungen mehr als bisher global auszurichten. Dabei müssen wir uns entsprechend der Marktgegebenheiten und Produktionsstättenverlagerungen unserer Kunden auch über den europäischen Tellerrand hinaus nach Asien und USA orientieren.«

Punkten will Rutronik vor allem durch seine breite Linecard, die ein effizientes C-Teile-Management durch Reduzierung der Prozesskosten ermöglicht, und bei der Reduzierung von Kapitalbindungskosten durch maßgeschneiderte Supply-Chain-Management-Lösungen. »Grundsätzlich lassen sich Supply-Chain-Lösungen in jedem Land umsetzen. Es gibt in der Art der Solutions keine wesentlichen Unterschiede. Natürlich sind länderspezifische Regularien zu beachten«, ergänzt Groß. Bis auf länderspezifische Modifikationen orientieren sich die globalen Logistik-Konzepte von Rutronik daher eng an den für Kunden im Inland umgesetzten und bewährten Lösungen.

Logistik als Prozessmanagement-Konzept
Die intelligenten und individualisierbaren Logistikmodule, wie es von Rutronik heißt, optimieren das Supply Chain Management beim Kunden und sichern einen reibungslosen Warenfluss. Sie reduzieren dadurch die Beschaffungskosten bei einer genau abgestimmten Lagerkonfiguration. Rutronik versteht die Logistik als Prozessmanagement-Konzept, das signifikante und messbare Einsparungen einbringt. Um das Gesamtziel einer optimalen Supply Chain zu erzielen, muss jeder Leistungsabschnitt genau betrachtet werden. Dazu liefern die Consulting-Services wertvolle Beiträge, angefangen bei der individuellen Geschäftsprozessanalyse: Sie deckt nicht nur die Schwachstellen und Verbesserungspotenziale der Beschaffungsprozesse auf, sondern liefert auch die Voraussetzung dafür, dass die Rahmenbedingungen des zukünftigen Versorgungs- und Liefersystems richtig festgelegt werden. Die Prozesskostenanalyse hat sich als sehr effektives Tool bewährt, um nicht bekannte und transparente Kosten aufzuspüren und dadurch Kosteneffekte zu erzielen. Im Rahmen des Logistik Check-ups untersuchen die Logistikspezialisten von Rutronik die Abstimmung der Logistik-Prozesse aufeinander und stellen Optimierungspotenziale fest. Das Re-Engineering beziehungsweise Change Management umfasst die Implementierung neuer kundenindividueller Lösungen, die genau auf den Bedarf abgestimmt sind.