Referenz-Designkit für LED-Tiles

Mit dem Ethernet-Referenz-Designkit auf Basis ereignisgesteuerter Prozessoren von XMOS (Vertrieb: Scantec, Topas) können Entwickler schnell Großanzeigen mit LED-Tiles aufbauen, indem sie die benötigte Anzahl der Scan-Boards hintereinander schalten.

Die gesamte Steuerung ist als Software im XMOS-XS1-G4-Prozessor realisiert und auf Open-Source-Lizenzbasis kostenlos von der XMOS-Webseite zu beziehen.

»Der große Vorteil der ereignisgesteuerten Prozessoren von XMOS liegt in der hundertprozentigen Echtzeitfähigkeit, der Anwender kann auf den Zyklus genau sagen, wie lange der Prozessor braucht, um eine Aufgabe abzuarbeiten«, sagt Stefan Tauschek, Applikationsingenieur von Scantec.

Das LED-Referenz-Designkit enthält ein XC-3-Scan-Board mit gespeicherter LED-Anwendungssoftware und ein 16-x-32-RGB-LED-Modul, so dass Designer sofort mit der Entwicklung ihrer Produkte beginnen können. Weitere Scan-Boards und LED-Module lassen sich einfach in Reihe anschließen, um eine vollständige Großanzeige zu erstellen.

Jedem Scan-Board XC-3 lassen sich Videodaten mittels UDP-Protokoll auf Ethernet einspeisen, entweder direkt von einem PC mit dem Open-Source-Player »mplayer« (mit XMOS-spezifischem Plugin), der ebenfalls im LED-Referenz-Designkit enthalten ist, oder durch einen separaten Datenprozessor.

Das XMOS-LED-Tile-Referenz-Designkit ist ab sofort verfügbar und kostet 349 Dollar.