Neuartige SEmulator-Interface-Box

Gleichmann Electronics Research, Hersteller von High-End-ASIC- und FPGA-Entwicklungs-Plattformen und -Werkzeugen, stellt auf der embedded world erstmals seine »SEmulator-Interface-Box« vor. Die SEmulator-Technologie beschleunigt die Entwicklung ARM Cortex-M3-basierter ASICs oder FPGAs.

Dank der SEmulator-Technologie, die einen fließenden Übergang zwischen Simulation und Emulation ermöglicht, lassen sich Entwicklungs-Tools wie etwa das Hpe_midiv2-Board zum Hardware-Beschleuniger für die Simulation komplexer ASICs und FPGAs ausbauen.

Die Entwicklungs-Plattform von Gleichmann Electronics Research zeichnen sich unter anderem durch einen optionalen schnellen PCI Express-Link aus, der Datentransferraten von bis zu 10 GBit/s zwischen Host-PC und Emulations-Hardware ermöglicht. Simulationszeiten gängiger RTL-Simulatoren wie ModelSim von Mentor Graphics oder Active-HDL von Aldec können dadurch signifikant verkürzt werden.

Eine weitere Besonderheit ist, dass die Nutzer bereits in einer sehr frühen Phase der Applikationsentwicklung mit echter Hardware und realen Schnittstellen zu anderen Systemen arbeiten können. Selbst Hardware, für die bislang kein Simulationsmodell erhältlich war, kann nun in die Simulation eingebunden werden (Hardware-in-the-loop).

Die modularen Hpe-Systeme sind bei Bedarf schnell nachrüstbar. Ergänzend zur Basisplatine stehen zahlreiche Child-Boards zur Verfügung. Die Hpe-Systeme von Gleichmann Electronics Research unterstützen in der Regel auch sämtliche für die Embedded Software-Entwicklung notwendigen Werkzeuge. So stellen beispielsweise die auf dem Hpe_midiv2-System integrierten JTAG- und-Trace Schnittstellen sicher, dass schon vorhandene Embedded-Entwicklungswerkzeuge wie RealView ICE/Trace problemlos genutzt werden und die Soft- und Hardwareentwicklung parallel zueinander ablaufen können.