MSC: Neues EXM32-CPU-Modul

Hohe Rechenleistung, großer on-board Flash-Speicher und niedriger Stromverbrauch kennzeichnen das CPU-Modul MSC EXM-IMX31. Die Baugruppe im Format 65 x 90 mm entspricht der System-on-Module-Spezifikation EXM32 und ist speziell für raue Umgebungsbedingungen ausgelegt.

Das CPU-Modul MSC EXM-IMX31 der MSC Vertriebs GmbH basiert auf einem Freescale ARM11 32-Bit-Prozessor, der mit bis zu 533 MHz getaktet wird. An Speicher stehen, neben einem DDR2 SDRAM mit einer maximalen Kapazität von 256 MB, ein bis zu 64 MB großes NOR Flash und bis zu 4 GB NAND Flash zur Verfügung.

Eine große Anzahl an Schnittstellencontrollern sorgt für die einfache Anbindung externer Geräte. Neben zwei USB-2.0-Ports und zwei UART-Interfaces sind je zwei CAN-2.0B- bzw. I²C-Schnittstellen vorhanden. Über die LAN-Schnittstelle lässt sich eine 10/100 Base-T-Ethernet-Verbindung aufbauen. Ein Zwei-Kanal-SPI-Interface, eine Audioschnittstelle AC97/I²S und ein 8 Bit breiter Kamera-Port komplettieren das Angebot. Zur Datenspeicherung sind Schnittstellen für PCMCIA- und SD/MMC-Speicherkarten vorgesehen. Alle CPU-Funktionen inklusive des Prozessorbusses sind über die EXM32-Verbinder zugänglich.

Der integrierte Graphics LCD-Controller mit MPEG Encoding Hardware und Hardware Drawing Acceleration bietet eine Auflösung von 1024 x 768 Pixel. Gemäß der EXM32-Spezifikation arbeitet das Board in einem Temperaturbereich von -40 °C bis +85 °C (400 MHz) ohne aktive Kühlung. Um die Anforderungen in Industrieumgebungen zu erfüllen, weist das CPU-Modul eine hohe Schock- und Vibrationsfestigkeit auf und entspricht der Automotive-Spezifikation DIN EN 60068 (Environmental Conditions for Electrical and Electronic Equipment for Road Vehicles).

MSC bietet zur Evaluierung und zum Design-In des leistungsfähigen Moduls Entwicklungsplattformen und Starter-Kits an. Board Support Packages (BSPs) sind für das Betriebssystem Windows CE und auf Anfrage für Linux erhältlich.