Elektrophoretische Displays - bistabil und biegsam

Beck Elektronik bietet jetzt elektrophoretische Displays der Firma SiPix an. Diese Displays behalten ihren Bildinhalt auch ohne Versorgungsspannung bei und bestehen aus dünnen, biegsamen Folien.

Die Displays sind nur wenige Zehntel Millimeter dick und biegbar. Sie haben einen praktisch unbegrenzten Ablesewinkel. Sie werden als kundenspezifische Komplettmodule einschließlich Controller geliefert. Beck Elektronik stellt überdies die erforderlichen Programmiergeräte beziehungsweise Evaluation Boards einschließlich Software zur Verfügung.

Anwendungsbeispiele für die SiPix-Displays sind Handheld-Geräte, rekonfigurierbare Tastaturen, »anziehbare« Displays wie etwa eine Armmanschette für medizinische Zwecke, Miniaturdisplays für Geld- und Speicherkarten und die Auspreisung von Waren.

Zur Funktionsweise: Unter Elektrophorese versteht man die Bewegung elektrisch geladener Partikel durch ein Trägermaterial unter Einwirkung eines elektrischen Feldes. Im vorliegenden Fall handelt es sich um ein Laminat aus Träger- und Abdeckfolie, zwischen denen sich die funktionelle Folie befindet. Diese ist strukturiert, das heißt, sie besteht aus einer Aneinanderreihung von Vertiefungen (Microcups) mit der Form der anzusteuernden Segmente oder Bildpunkte.

In diesen Vertiefungen befindet sich eine eingefärbte Flüssigkeit - zum Beispiel die Farbe schwarz. Darin wiederum befinden sich elektrisch geladene andersfarbige, beispielsweise weiße, Partikel. Wird an diese Bildpunkte eine Spannung angelegt, werden die Partikel entweder an die Oberfläche gezogen (weißes Segment) oder an den Boden gedrückt (schwarzes Segment) - je nach Polarität der Spannung. Wird die Versorgungsspannung abgeschaltet oder das Display aus der elektronischen Schaltung entnommen, bleibt das Bild erhalten - je nach Programmierung über Tage, Wochen oder Monate.

Weitere Informationen dazu sind über Beck Elektronik zu beziehen.