Anwendungsoptimierte Entwicklungs-Boards Effizient entwickeln mit Open-Source Software

Embedded-Systeme werden immer komplexer und müssen immer schneller auf den Markt gebracht werden. Um den Aufwand für Entwickler möglichst gering zu halten, bietet Silica im Rahmen seiner ArchiTech-Strategie anwendungsoptimierte Entwicklungs-Boards zu einem günstigen Preis an. Mit einer flexiblen Open-Source-Software-Plattform stellt das Unternehmen außerdem die nötigen Tools zur Verfügung.

Noch vor zehn Jahren war es üblich, dass Hardware-Anbieter einfache Entwicklungs-Kits für Mikrocontroller und eingebettete Prozessoren ohne unterstützende Software auf den Markt brachten. Das funktionierte deshalb, weil die Kundenapplikationen damals in der Regel noch so ausgelegt waren, dass sämtliche Software im Unternehmen selbst entwickelt wurde. Doch in der Zwischenzeit sind die Anforderungen in puncto Kommunikation, Benutzerschnittstellen und Remote-Administration enorm gestiegen. Für die Entwickler von Embedded-Systemen ist es damit sehr viel schwieriger geworden, Produkte auf Grundlage ihrer eigenen Software-Kenntnisse zu entwickeln. Wenn heute Software-Funktionen aus unterschiedlichen Quellen benötigt werden, muss der Entwickler wissen, ob oder wie die verschiedenen Software-Komponenten überhaupt zusammenpassen. Und selbst wenn eine grundsätzliche Kompatibilität gewährleistet ist, sind meist umfangreiche Änderungen oder Anpassungen erforderlich. Daraus resultiert eine steigende Nachfrage nach Angeboten, welche die benötigte Infrastruktur in einer gebrauchsfertigen Form bereitstellen.

Silica trägt diesem Trend mit seiner 2013 ins Leben gerufenen ArchiTech-Strategie Rechnung. Im Rahmen von ArchiTech entwickelt das Unternehmen zusammen mit mehreren Hardware-Anbietern kostengünstige und umfangreich ausgestattete Entwicklungsplattformen für unterschiedliche Zielapplikationen, die jeweils durch ein vollständiges Software-Entwicklungssystem unterstützt werden (Bild 1). Dank der Kombination aus leistungsfähiger Hardware, speziell auf die Anwendung optimierter Software und technischer Unterstützung durch erfahrene FAEs kann der Anwender nicht nur die Leistungsfähigkeit der Hardware austesten, sondern eigene Produkte auf einfache Weise in einer anpassbaren Plattform implementieren.

Um für seine auf den ARM-Cortex-A-Prozessoren von Freescale, Renesas und Texas Instruments basierenden Tibidabo-, Hachiko- und Pengwyn-Boards, aber auch für alle anderen Boards aus der ArchiTech-Familie ausreichend Software-Support bieten zu können, hat Silica eine eigene Open-Source-Software-Umgebung entwickelt. Mit Hilfe eines Board Support Package (BSP) bestehend aus Open-Source Software, Schaltplänen und Layout-Dateien soll es dem Kunden erleichtert werden, rasch von der Idee über den Prototypen zum fertigen Produkt zu gelangen.