Deutsche Bahn plant nächste IC/ICE-Generation mit DOORS

Die Deutsche Bahn erneuert im Laufe der kommenden zwei Jahrzehnte einen großen Teil ihrer Fernverkehrsflotte. Dabei wird das Managementtool DOORS eingesetzt.

Unter der Arbeitsbezeichnung ICx will die Deutsche Bahn bis zu 300 Züge bestellen, die im Zeitraum zwischen 2014 und 2028 ausgeliefert werden sollen. Zunächst stehen die heute noch Lokbespannten IC- und EC-Züge zur Erneuerung an, später auch die Zuggenerationen ICE-1 und -2. Die Bahn fordert im Lastenheft auf der Grundlage einer gleichbleibenden technischen Grundkonfiguration ein modulares Zugkonzept mit variablen Zuglängen von 500 bis 800 Sitzplätzen. In der Innenausstattung soll es verschiedene Konfigurationen, vor allem im Bereich des Speisewagens geben – je nachdem, ob der Zug als Intercity oder ICE unterwegs ist.

Durch den umfangreichen und zeitlich langgestreckten Auftrag erwartet die Deutsche Bahn, dass die Industrie schärfer kalkulieren kann. Außerdem werden die Entwicklungskosten auf eine größere Stückzahl verteilt. Ein Bahnsprecher erläutert: »Es ist unser ambitioniertes Ziel, durch die Großserie preislich nicht mehr weit über hochwertigen Regionalzügen zu liegen.« Auch bei Instandhaltung, Ersatzteilbevorratung und Ausbildung will die Bahn Kosten sparen.