Datenmanagement Schnell zum Bild

Das Datenvolumen im Gesundheitswesen nimmt durch die elektronische Patientenakte, eine Vielzahl an bildgebenden Verfahren und neue Vorschriften bezüglich Datensicherung und -aufbewahrung kontinuierlich zu. Gesundheitsdaten sicher zu archivieren, sie aber bei Bedarf auch schnell abrufen zu können, wird daher immer wichtiger.

Patientendaten bestehen nicht mehr nur aus Name, Adresse und Krankenkasse, sondern auch aus Anamnesedaten, der Diagnose, Therapieplänen und deren Verlauf sowie der verordneten Medikation. Wird zusätzlich bildgebende Diagnostik wie Röntgen- oder Ultraschallbilder angehängt, erreicht die Patientenakte schnell mehrere Megabyte. Doch nicht nur Patientenakten werden auf dem Speichersystem abgelegt, auch die Personalplanung und die Belegung der Krankenzimmer läuft heutzutage über IT-Systeme. Durch die schnell wachsende Datenmenge haben sich Krankenhäuser immer mehr Speichersysteme angeschafft, oft ohne diese effizient miteinander zu verbinden. Dies verlangsamt den Zugriff auf die Informationen.

Dass neue Speichertechnologien wichtig sind, um eine bessere Patientenversorgung und effizientere Abläufe zu gewährleisten, weiß auch das Brüderkrankenhaus Trier. Hier kommen seit Ende 2009 IBMs »XIV«- Speichersysteme, die von IBMs Geschäftspartner Profi implementiert wurden, zum Einsatz. Das Hospital benötigte dringend mehr Kapazität auf einem Speichersystem. Denn neben den üblichen Datenmengen durch Verwaltung und Patienten benötigt auch das »Picture Archiving and Communication System« (PACS) viel Speicherkapazität. Diese war allerdings bislang auf mehreren Speichern verteilt.

Mit einer Grid-Architektur und dem implementierten »IBM XIV«-Speichersystem konnte Profi diese Herausforderung bewältigen. Das Hochleistungs-Open-Disk-System sorgt dafür, dass das Brüderkrankenhaus Trier sämtliche Informationen jetzt schnell abrufen kann und diese trotzdem sicher gelagert sind.